Billie Eilish, Omikron & Co.: Das sprechen Moderatoren besonders oft falsch aus

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 08.12.2021, 22:56 Uhr
Billie Eilish, Omikron & Co.: Das sprechen Moderatoren besonders oft falsch aus
Billie Eilish, Omikron & Co.: Das sprechen Moderatoren besonders oft falsch aus

IMAGO / ZUMA Wire

Eine aktuelle Studie zeigt, welche Namen von Moderatoren und Sprechern am öftesten falsch ausgesprochen werden.

Mal ganz ehrlich: Jeder von uns greift hier und da mal daneben und spricht einen Namen falsch aus. Im Grunde kein großes Problem – es sei denn, man ist Fernseh- oder Radiomoderator. Dann wohnen dem eigenen Fehler nämlich tausende bis Millionen Menschen live bei — und Spott lässt meist nicht lange auf sich warten.

Eine US-amerikanische Studie – veröffentlicht in „The Guardian“ – zeigt nun, welche Namen 2021 von amerikanischen Moderator*innen besonders oft falsch ausgesprochen wurden.

Billie Eilish muss oft dran glauben

Billie Eyelash? Billie Eilig? Zu den Wörtern, die immer wieder falsch ausgesprochen werden, gehört der Nachname von Pop-Superstar Billie Eilish (19). Der wird natürlich „eilisch“ ausgesprochen — und ist eigentlich gar nicht ihr Nachname, sondern im Pass ihr zweiter Vorname (Billie, derzeit übrigens keine Blondine mehr, heißt mit ganzem Namen Billie Eilish Pirate Baird O’Connell). Man könnte glauben, wie man „Eilish“ ausspricht, ist selbsterklärend. Das ist es aber nicht, denn Frau Eilish belegt einen der obersten Plätze in der Liste der Aussprech-Irrtümer.

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Auch der Coronavirus mischt in Liste mit

Gut, das Wort Corona an sich bietet noch nicht viel Potenzial für phonetische Irrtümer. Ganz anders sieht es da aber mit der neuesten Variante des Virus aus, die die Welt gerade in Atem hält – und offensichtlich nicht nur, weil man noch nicht weiß, wie ansteckend sie tatsächlich ist, sondern auch, weil viele mit der Aussprache kämpfen. Auch hier erscheint es eigentlich logisch: O-mi-kron!

Was sonst noch falsch ausgesprochen wird

Ebenfalls in der Liste: Die Kryptowährung Dogecoin, die Stadt Glasgow, die Restaurantkette Chipotle sowie die Wörter Yassify und Cheugy. In Auftrag gegeben wurde die Studie übrigens von der Sprachen-Lernplattform Babbel. „Die Nachrichtensprecher in den USA haben mit den neuen Wörtern und Namen des Jahres 2021 zu kämpfen, während sie über wichtige Sportereignisse, virale Internet-Trends und aufstrebende Prominente berichten“, heißt es in einer Erklärung. „Als Sprachlehrer ist es immer wieder interessant zu sehen, dass einige dieser Begriffe in der Regel neue umgangssprachliche Ausdrücke sind oder ihre Wurzeln in einer anderen Sprache haben bzw. aus dieser übernommen wurden. Als Nicht-Muttersprachler muss ich gestehen, dass es Spaß macht, die englischen Sprecher zur Abwechslung ein wenig stolpern zu sehen.“