Macron greift durch: Cafébesuch nur noch mit Test- oder Impfnachweis

dpadpa | 13.07.2021, 16:45 Uhr
In Frankreich wird der Zugang zu Fernzügen, Reisebussen, Restaurants und Cafés ohne einen Test-, Impf- oder Genesungsnachweis künftig verwehrt.
In Frankreich wird der Zugang zu Fernzügen, Reisebussen, Restaurants und Cafés ohne einen Test-, Impf- oder Genesungsnachweis künftig verwehrt.

Laurent Cipriani/AP/dpa

Wie in vielen europäischen Ländern steigen auch in Frankreich die Corona-Inzidenzwerte wieder an. Die Regierung will nun mit verschärften Einlass-Kontrollen gegensteuern. Urlauber sollten ich darauf einstellen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plant, strengere Corona-Regeln einzuführen. Künftig soll ein Test-, Impf- oder Genesungsnachweis deutlich häufiger notwendig werden.

Für Touristinnen und Touristen ohne vollständige Impfung könnten die strengeren Regeln ins Geld gehen. Schon ab 21. Juli ist der Eintritt zu Kulturstätten nicht mehr ohne Nachweis möglich, ab August wird auch der Zugang zu Fernzügen, Reisebussen, Restaurants und Cafés ohne den sogenannten Gesundheitspass verwehrt.

Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein

Zwar reicht für den Eintritt ein negativer PCR- oder Antigentest, der auch in Papierform vorgezeigt werden kann. Allerdings darf dieser nicht älter als 48 Stunden sein. Wer sich also ohne vollständige Impfung länger als zwei Tage in Frankreich aufhält, wird künftig wohl in die Tasche greifen müssen, weil PCR- und Antigentests für ausländische Touristen in Frankreich nicht mehr kostenlos sind.

Macron kündigte die härteren Corona-Regeln an, nachdem es einen Anstieg der Neuansteckungen mit dem Coronavirus seit Ende Juni gegeben hatte. In mehreren Départements überstieg der Inzidenzwert die 50er-Marke.