Sinkende Zahlen: RKI registriert 20.398 Corona-Neuinfektionen

dpadpa | 03.11.2021, 10:40 Uhr
Ein Mundschutz liegt zwischen herbstlich gefärbten Blättern auf dem Boden der Altstadt Pirna im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Ein Mundschutz liegt zwischen herbstlich gefärbten Blättern auf dem Boden der Altstadt Pirna im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die Inzidenz ist zum Vortag erneut leicht gesunken. Das RKI vermeldet den Wert 146,6, weist jedoch auf einen möglichen Feiertagseffekt hin, weil Fallmeldungen ausbleiben.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 146,6 an. Am Vortag hatte der Wert bei 153,7 gelegen, vor einer Woche bei 118,0.

Fehlende Meldungen durch Feiertage

Wegen des Feiertags Allerheiligen in fünf Bundesländern wurden zuletzt womöglich weniger Infektionen gemeldet. In den Tagen davor war die Inzidenz stets merklich gestiegen – das aber mit etwa gleichbleibender, nicht zunehmender Dynamik. Weitere mögliche Gründe für die sinkenden Neuinfektionszahlen nannte das RKI zunächst nicht.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI 20.398 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.20 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 23.212 Ansteckungen gelegen.

Zahl der Todesfälle steigt

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 194 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 114 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.638.419 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI am Dienstag mit 3,29 an (Montag: 3,46). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Gesamtzahlen

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.315.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 96 027.