Traurige Hochwasser-Bilanz: Bislang 128 Tote in Rheinland-Pfalz geborgen

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz besuchen das Spendenzentrum am Nürburgring.
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz besuchen das Spendenzentrum am Nürburgring.

Thomas Frey/dpa

22.07.2021 11:00 Uhr

Die Zahl der Todesopfer in Rheinland-Pfalz ist weiter gestiegen. Und es ist zu befürchten, dass diese Zahl noch steigen wird.

Im Hochwasser-Katastrophengebiet im Norden von Rheinland-Pfalz sind bisher 128 Menschen tot geborgen worden. Das teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in einer Sondersitzung von drei Fachausschüssen des Landtags mit.

Gigantische Helferstadt am Nürburgring

„Wir müssen von der schrecklichen Annahme ausgehen, dass diese Zahl noch steigen wird.“ Die Menschen im Katastrophengebiet seien an Leib und Seele verletzt.

Dreyer würdigte den Einsatz der Rettungskräfte, diese katastrophale Situation zu bewältigen. Am Nürburgring sei „eine gigantische Helferstadt“ entstanden. Bei allem Leid zeige die Katastrophe: „Rheinland-Pfalz steht zusammen.“ Die Regierungschefin sagte: „Der Wiederaufbau wird langwierig werden und sehr viel Geld kosten. Dafür brauchen wir eine nationale Kraftanstrengung.“