Zum Gesundheitszustand von Papst Franziskus

Papst Franziskus grüßt aus dem Fenster seines Ateliers mit Blick auf den Petersplatz, während er das Angelus-Gebet spricht. Nach seiner Darmoperation wird Papst Franziskus weiter beobachtet. Am Mittwoch habe er leichtes Fieber gehabt, teilte ein Vatikan-Sprecher mit.
Papst Franziskus grüßt aus dem Fenster seines Ateliers mit Blick auf den Petersplatz, während er das Angelus-Gebet spricht. Nach seiner Darmoperation wird Papst Franziskus weiter beobachtet. Am Mittwoch habe er leichtes Fieber gehabt, teilte ein Vatikan-Sprecher mit.

Alessandra Tarantino/AP/dpa

08.07.2021 16:43 Uhr

Wenige Tage nach seiner Darm-Operation wird Papst Franziskus weiter untersucht. Er habe leichtes Fieber gehabt, seiner Therapie laufe aber wie geplant weiter.

Die Ärzte der Poliklinik Agostino Gemelli in Rom beobachten den Zustand von Papst Franziskus nach seiner Darmoperation weiter. Am Mittwochabend habe Franziskus zeitweise leichtes Fieber gehabt, teilte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Donnerstag mit.

Am Donnerstagmorgen hätten die Ärzte unter anderem per Computertomographie seinen Brust- und Bauchbereich untersucht.

Dreistündige Operation

Der Vatikan erklärte zudem, die Therapie für Franziskus laufe wie geplant weiter. Die Tage für ihn verliefen ruhig, er esse und bewege sich. Am Mittwochnachmittag drückte er außerdem den Kindern der Krebsstation und der Neurochirurgie seine Nähe aus.

Franziskus war am vergangenen Sonntag zu einem geplanten Eingriff wegen einer schmerzhaften Darmkrankheit in der Klinik aufgenommen worden. Die Ärzte entfernten in dem rund dreistündigen Eingriff unter Vollnarkose einen Teil seines Dickdarms.

Der Vatikan hielt sich lange Zeit zurück

Im Umgang mit kranken Päpsten hielt sich der Vatikan in seiner Kommunikation lange Zeit äußerst zurück, erklärt die Website „Katholisch.de“. „Erst im Nachhinein oder wenn sich wirklich nichts mehr verbergen ließ, kam ein Kommuniqué. (…) Die Wortfolge ‚Gesundheitszustand des Papstes‘ wurde etwa ab 2003 zu einer stehenden Wendung, die nichts Gutes verhieß und alle öffentliche Aufmerksamkeit für die Kirche wie ein schwarzes Loch einsog.“

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