24.04.2020 13:44 Uhr

Angelina Jolie: „Für mich ist es schlimmer als für meine Kinder“

imago images / UPI Photo

Angeline Jolie denkt, dass Eltern mehr mit dem häuslichen Unterricht zu kämpfen haben als deren Kinder. Die Schauspielerin spricht aus eigener Erfahrung: Sie muss derzeit nämlich gleich eine sechsköpfige Rasselbande – Maddox (18), Pax (16), Zahara (15), Shiloh (13) und die elfjährigen Zwillinge Knox und Vivienne – bespaßen.

„Wir isolieren uns natürlich alle und uns geht es gut“, erzählt sie im Gespräch mit dem ‚Time‘-Magazin. „Die zwei größten Probleme, die dadurch entstehen, dass die Kinder nicht zur Schule gehen, sind natürlich Bildung und die Herausforderungen des Unterrichts. Ich kenne Leute im ganzen Land, die ihre Kinder zuhause unterrichten müssen, was vielleicht eine größere Herausforderung für die Eltern als die Kinder darstellt.“

Häusliche Gewalt nimmt während Corona zu

Für die jüngere Generation sieht Angelina auf globaler Ebene eher andere Probleme im Vordergrund. „Die Ernährung von elf Millionen Kinder ist gefährdet… und dazu gibt es häusliche Gewalt und Missbrauch“, so die 44-Jährige.

„Wir wissen, dass häusliche Gewalt auf der ganzen Welt ansteigt, weil wir schreckliche Berichte hören. Das eigene Zuhause kann der gefährlichste Ort der Welt für viele Menschen sein. Es sollte nie vorkommen, dass Kinder auf der ganzen Welt so gefährdet sind.“ Deshalb nimmt die Schauspielerin die Erwachsenenwelt in die Pflicht.

Die Hoffnung zählt

„Dies ist der richtige Zeitpunkt, Aufruhr zu veranstalten, um gewaltige Veränderungen auf der ganzen Welt zu bewirken“, fordert sie. „Ich glaube an die Menschheit. Ich habe Hoffnung. Ich denke, wir können es uns nicht leisten, keine Hoffnung zu haben. Solange es den Leuten bewusst ist, wie sie helfen und was sie machen können, werden sie es machen.“ (Bang)

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