Montag, 20. Januar 2020 11:24 Uhr

„Bachelor“ Sebastian Preuss: Hier ist der Song zum angeblichen Prügelskandal

Foto: TVNOW / Arya Shirazi

Sebastian Preuss (29) ist aktuell im TV als „Bachelor“ auf Liebessuche und verdreht den Frauen den Kopf. Dass der Junggeselle nicht zu unterschätzen ist, wurde bereits im Vorfeld bekannt. Er saß in Untersuchungshaft und prügelte sich in seiner Jugend.

Nun kam eine rätselhafte Geschichte ans Tageslicht, in der Sebastian Preuss, ein lebendiger Schwan und eine Prügelattacke im Mittelpunkt. steht Die Geschichte liegt bereits 12 Jahre zurück, damals titelte die Münchener ‚tz‘: „Schwan als Waffe: Überfall am Flaucher“.

In dem Artikel wird von einem Maler-Azubi Sebastian P., damals 18 Jahre alt, berichtet, der im Mai 2008 gemeinsam mit seinem Kumpel auf einen anderen Mann, einen 34-jährigen Brandenburger losgegangen sein soll. Sie beschimpften ihn und prügelten angeblich „mit einem lebendigen Schwan“ auf ihn ein. Es folgten Tritte und Schläge mit Grillkohle und einer Bierflasche.

Sebastian P. und sein Begleiter wurden wegen Beleidigung, Körperverletzung und einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu jeweils zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

Jetzt, wo Sebastian als TV-„Bachelor“ die große Liebe sucht, hat irgendwer die alte Geschichte wieder herausgekramt und die Überschneidungen sind verblüffend. Auch Preuss ist gelernter Maler, hat im Mai 2008 seinen 18. Geburtstag gefeiert.

Das sagt Sebastian

Doch der streitet die Vorwürfe ab, kann sich noch gut an den Tag seines 18. Geburtstags erinnern und schildert seine Version: „Ich war an meinem 18. Geburtstag mit meiner damaligen Freundin an der Isar, mein Bruder war parallel da. Dessen Freunde hatten Streit mit jemandem, den Streit wollte ich schlichten. Der Streit ist eskaliert, als der Typ auf mich losgegangen ist“, so Preuss gegenüber RTL.

Und weiter: „Es gab keine Zeugen, die Behauptungen sind falsch und absurd. Ich habe nie einem Tier etwas zuleide getan, ich bin mit Tieren aufgewachsen. Wie soll das auch gehen, so einen Schwan zu packen? Mir liegt jedenfalls das Wohl von Tieren sehr am Herzen.“

Song über den Vorfall

Einer der Gründe, warum Sebastian P. und sein Begleiter damals auf den Brandenburger losgegangen sein sollen, war die Herkunft des Opfers. Die beiden Täter sollen ihn beschimpft und gerufen haben: „Du Ossisau, wegen dir sollte man die Mauer bis zum Himmel wieder aufbauen.“

Nachdem der Vorfall publik wurde, entstand 2017 der Song „Ossi mit Schwan“ von 80er-Jahre-Sänger und Elektro-Schlageerkönig Andreas Dorau, die Straftat war anscheinend Vorbild für sein bizarres Lied. In dem Somng heißt es u.a.:

„Wir sollten wieder eine Mauer aufbaun“ sagte der Eine
Und fing an zu haun
Der andere nun, und das ist wirklich infam,
Ging runter zur Isar, schnappt sich einen Schwan
Mit diesem Schwan schlugen sie auf ihn ein
Wie gern würd er jetzt wieder in Brandenburg sein.“

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