09.04.2020 08:27 Uhr

Bastian Yotta schämt sich für altes Ich: „Damals fand ich Protzerei cool“

imago images / STAR-MEDIA

Bastian Yotta hat dank seines Glaubens sein Leben geändert. Der 43-Jährige wurde mit seiner Ex-Freundin Maria und der gemeinsamen Protzerei als „Die Yottas“ deutschlandweit bekannt. Doch jetzt hat er sein Leben umgekrempelt, ist wieder gläubiger Katholik und plant, seine Freundin Marisol Ortiz zu heiraten.

Im Interview mit ‘Bild’ erklärte er jetzt seinen Wandel: „Wenn ich jetzt Videos von mir 2016 sehe, schäme ich mich. Damals fand ich diese Protzerei cool und richtig. Aber ich habe gelernt, worum es wirklich im Leben geht. Ich fühle mich als Mensch angekommen und balanciert. Ich muss nicht mehr protzen. Geben ist so viel mehr geiler als nehmen.“

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Kraft schöpfe er vor allem aus dem Glauben: „Ich bin vom Saulus zum Paulus geworden. Ganz wortwörtlich, denn mein Glaube hat mir dabei total geholfen. Ich gehe jeden Tag um 8 Uhr in die Kirche in Santa Monica, immer 20 Minuten, in eine kleine katholische Messe. Ich versuche einfach mein Bestes, um ein guter Mensch zu sein. Ich habe in Thailand auch jeden Morgen das Tischgebet gesprochen, das wurde aber leider bislang nicht gezeigt.“

In der Kirche kennengelernt

Aber auch seine Freundin sei eine neue Veränderung für ihn: „Ich habe sogar meine große Liebe in der Kirche gefunden. Ich meine, wo findet man die Frau fürs Leben – bei Instagram, auf einer Party oder in der Kirche? Definitiv letzteres. Ich habe Marisol monatelang dort immer gesehen, sie saß vorne, ich hinten. Wir haben uns dann einfach kennengelernt, ohne zu daten – und über zwei Monate ineinander verliebt, schrittweise.“

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Deshalb plane er mit ihr auch für die Ewigkeit, so Yotta: „Ich bin jetzt so glücklich wie nie zuvor. Marisol und ich werden definitiv heiraten. Mit ihr plane ich mein restliches Leben. Einen Antrag habe ich noch nicht gemacht, da warte ich jetzt die Corona-Zeit ab. Ich plane aber eine Verlobung in der Kirche.“ (Bang)