04.05.2020 09:34 Uhr

Boy George in seiner Jugend wegen Homosexualität geschlagen?

imago images / Starface

Boy George lässt kein gutes Haar an der jungen Generation aus. Der ‚Karma Chameleon‘-Star denkt, dass viele Probleme heutzutage dramatisiert werden, während eigentlich nichts dahinterstecke. Die Leute seien oft einfach „nicht ehrlich“ genug.

„Wir leben in einer heiklen Zeit, in der sich Leute über alles aufregen. Ich bin in den 1970ern aufgewachsen, als du jeden Tag Schw***tel oder T***e genannt wurdest – zuhause, in der Schule oder auf der Straße. Polizisten konnten dich schlagen. Du bist in die Schule gegangen in dem Wissen, möglicherweise geschlagen zu werden“, erzählt er.

Quelle: instagram.com

Die heutige Generation hat es gut

Den meisten jungen Leute sei nicht klar, wie gut sie es im Vergleich zu seiner Generation hätten. „Die Kids verstehen es einfach nicht. Ich will nicht wie ein alter Knacker klingen, aber sie verstehen nicht, was Leute durchgemacht haben, damit sie so privilegiert sein können, und ich will nicht derart abstumpfen, dass ich keine Meinung habe“, sagt er.

Im Interview mit dem ‚Culture‘-Magazin der Zeitung ‚Sunday Times‘ kritisiert der 58-Jährige weiter, dass es Leute heutzutage darauf absehen würden, „beleidigt zu werden, weil sie denken, dass das, was in ihrem Leben vorgeht, viel wichtiger ist als alles andere.“

Vieles sei inzwischen nur noch darauf ausgerichtet, Aufmerksamkeit zu erregen. „Jeder ist ein Produzent, also gibt es den Druck, interessanter zu sein. Und wenn du nicht interessant genug bist, was ist falsch mit dir?“, fügt Boy George hinzu.

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