17.12.2019 10:39 Uhr

Charlize Theron kämpft nach Kindheitstrauma gegen häusliche Gewalt

imago images / Pacific Press Agency

Charlize Theron hofft, mit ihrer eigenen Geschichte ein Zeichen gegen häusliche Gewalt zu setzen. Die Hollywood-Darstellerin hatte beileibe keine einfache Kindheit. Sie wuchs mit einem alkoholkranken und gewalttätigen Vater auf und als sie 15 war, erschoss ihre Mutter ihn vor Charlizes Augen in Notwehr.

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„Alles hat Narben hinterlassen“

„Ich schäme mich nicht, darüber zu reden, weil ich denke, dass uns bewusst wird, dass wir nicht alleine sind, je mehr wir über diese Dinge reden“, erklärt die 44-Jährige.

Ihr Vater sei ein „sehr kranker Mann“ gewesen. „Es war eine ziemlich hoffnungslose Situation. Unsere Familie steckte einfach fest darin. Und die tägliche Unvorhersehbarkeit, mit einem Süchtigen zu leben, ist eine Sache, die für den Rest deines Lebens in deinem Körper verwurzelt ist – mehr als nur dieses eine Ereignis, das eines Nachts passiert ist“, enthüllt die schöne Blondine im Gespräch mit ‚NPR‘.

Ihre Familie sei „unglaublich ungesund“ gewesen. „Alles davon hat auf eine gewisse Weise Narben hinterlassen. Natürlich wünschte ich, dass das, was diese Nacht passiert ist, nie passiert wäre. Leider geschieht das, wenn du nicht zu der Wurzel dieser Probleme kommst.“

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Mittlerweile ist die ‚Bombshell‘-Darstellerin selbst Mutter. Ihre zwei Kinder August und Jackson sind adoptiert. „Diesen zwei Babys war es vorherbestimmt, in meinem Leben zu sein“, schwärmt sie. Manchmal werde sie als alleinerziehende Mutter jedoch schief angeguckt.

„Wir haben langsam die Vorstellung von zwei Müttern und zwei Vätern akzeptiert, aber nicht so sehr die von Alleinerziehenden. Das ist einfach so schade. Ich kenne so viele Leute, die unglaublich als Elternteil wären“, klagt Charlize.