23.03.2020 21:38 Uhr

Chrissy Teigen: „Springt sie jetzt mit ihrem Kind vom Dach?“

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Chrissy Teigen war während ihrer postpartalen Depression „so dünn wie nie“. Die ‚Sports Illustrated‘-Schönheit fiel nach der Geburt ihrer Tochter Luna (3) in ein dunkles Loch.

„Es geschah drei Monate nach der Geburt. Es ist ein trauriges Leben. Es gab keine Höhen. Ein paar Monate lang stagnierte das Leben“, deckt sie auf. Lange habe sie die Krankheit nicht wahrhaben wollen.

„Ich trank so viel“

„Du hörst diese Horrorgeschichten von Leuten, die ihr Kind nicht als ihres betrachten oder es verletzen wollen, und so habe ich mich nie gefühlt. Deshalb holte ich mir solange keine Hilfe: weil ich mich selbst hasste und nicht mein Kind“, gesteht die Ehefrau von John Legend.

Im Gespräch mit dem britischen ‚Glamour‘-Magazin fügt Chrissy hinzu, dass sie gegen viele Vorurteile zu kämpfen hatte. „Wenn du sagst, dass du es hast, denken die Leuten ‚Springt sie jetzt mit ihrem Kind vom Dach?‘ Sie wissen nicht, dass es so viele Stufen davon gibt“, erklärt sie.

„Ich wurde sehr introvertiert; der Gedanke, hinauszugehen, lähmte mich vor Angst. Und ich verlor mein Babygewicht und mehr innerhalb eines Monats. Ich postete ein Foto von mir, wie ich Mittagessen für den Muttertag zubereitete. Wenn ich heute zurück auf das Foto blicke, dann weiß ich, dass ich nie dünner war.“

Stattdessen griff die 34-Jährige auf andere Substanzen zurück. „Ich trank so viel. Ich glaube, deshalb habe ich auch so viel Gewicht verloren: weil ich mich mit Wein volltankte und ich bin diese Art von Person, die Energie braucht. Ich muss mich bewegen, ich brauche Chaos“, erzählt sie.