23.06.2020 19:43 Uhr

Daniela Büchner: „Für mehrere Monate reicht das Ersparte nicht“

So langsam aber sicher nimmt das Leben nach dem Corona-Lockdown wieder gestalt an. Für Daniela Büchner waren die letzten Wochen kein Zuckerschlecken, schließlich musste sie ihre fünf Kinder versorgen und Geld verdienen.

imago images / STAR-MEDIA

In einer neuen Folge „Goodbye Deutschland“ am Montagabend spricht Daniela Büchner über die Wochen während der Corona-Krise und die waren alles andere als einfach.

Zickige Kinder und Geldsorgen

Denn zu fünft, über Wochen zu Hause eingesperrt, da können einem schon einmal die Nerven durchbrennen. Sie erzählt: „Lagerkoller ist zu harmlos ausgedrückt. Das Fass ist voll! Wenn wir zusammen spielen, dann vielleicht eine Runde, dann schreit der eine den anderen an und am Ende fliegt das Spiel vom Tisch!“

Quelle: instagram.com

Neben ihren Kindern wäre da noch das Sorgenkind „Faneteria“. Das Lokal, welches sie mit ihrem verstorbenen Mann Jens Büchner vor zwei Jahren eröffnete. Wie alle anderen gastronomischen Lokale auf Mallorca, war auch das Café über Wochen geschlossen.

Daniela Büchner erklärt ihre Sorgen: „Ich glaube schon, dass wir wieder aufmachen werden, aber nicht mit so einem finanziellen Erfolg wie vorher. Die Leute haben ja auch kein Geld für Urlaub. Die Faneteria lebt aber von deutschen Touristen! Für mehrere Monate reicht das Ersparte nicht aus.“

Momentan lebt die sechsköpfige Familie von Erspartem und dem Geld, welches Mama Danni auf Instagram verdient. Aber wie lang wird das noch ausreichen?