23.07.2020 20:48 Uhr

Daniele Negroni hat Existenzängste: „Ich würde auch kellnern!“

Daniele Negroni ist seit seiner DSDS-Teilnahme im Jahr 2012 hauptberuflich als Sänger unterwegs. Wie viele andere Künstler hat auch ihn die Corona-Krise schwer getroffen, denn die Einnahmen belaufen sich auf ein Minimum.

imago images / Future Image

Musikalisch läuft es bei Daniele Negroni schon seit Jahren eher schleppend. Sein letztes Album „Breathing“ aus dem Jahr 2018 konnte keine nennenswerte Chartplatzierung hinlegen, immerhin landeten seine zwei Vorgänger-Alben noch in den Top Ten der Charts und sein Debüt konnte sogar Gold abstauben.

Auch alle Singles ab 2014 hatten eher mäßigen Erfolg, doch Daniele verdient, laut eigenen Aussagen, hauptsächlich durch kleinere Club-Gigs sein Geld. Die brechen seit Monaten Aufgrund von Corona komplett weg und so langsam aber sicher plagen ihn Existenzängste.

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Er versteht die Regelungen nicht

Er findet unverständlich, warum Clubs weiterhin geschlossen bleiben müssen und erklärt in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung etwas verärgert: „Ich war vor paar Tagen am See und habe mich gewundert, warum dort Tausende von Menschen sein dürfen aber so ein Club abends nicht aufmachen darf, so dass wir Künstler ein bisschen Geld verdienen können.“

Und weiter: „Bei kleineren Künstlern sind die Club-Shows das überlebenswichtige und die haben leider alle momentan zu. Ich kann an einer Hand abzählen, auf wie vielen Bühnen ich in diesem Jahr stand.“

Er will Mini-Job

Da auch Daniele Fixkosten hat, die monatlich getilgt werden müssen, denkt er darüber nach, einen Mini-Job anzunehmen, nur um wenigstens minimale monatliche Einnahmen vorweisen zu können.

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Seine Ersparnisse werden, sofern nicht bald etwas passiert, höchstens bis ins Frühjahr 2021 halten: „Dann wird es sehr eng, ich habe Fixkosten, die muss ich decken. Wenn am Monatsende nichts reinkommt, dann ist das schon hart. Ich bin dabei zu überlegen, ob ich parallel anfange einen Mini-Job zu machen. Selbst wenn es kellnern ist. Jeder Job ist ein Job. Selbst wenn es nur ein 450-Euro-Job ist. 450 Euro sind 450 Euro! Ich würde auch kellnern!“

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