Sonntag, 29. März 2020 20:26 Uhr

Dave Grohl wurde von Nirvana-Fans bedroht

imago images / Agencia EFE

Dave Grohl musste nach dem Nirvana-Aus mit dem Hass vieler Fans fertigwerden. Die Anhänger der Grunge-Band nahmen es dem Drummer übel, nach dem Tod von Frontmann Kurt Cobain 1994 ein neues Musik-Projekt zu starten.

„Sie meinten ‚Wie kannst du es wagen, wieder in einer Band zu sein? Deine Musik ist verdammter Mist und das war eine echte Band und du bist es nicht'“, enthüllt der 51-Jährige.

„Aber es ist mir sch***egal!'“

Diese Vorwürfe seien ihm jedoch herzlich egal gewesen. „Ich dachte ‚Denkt ihr wirklich, dass mich das stoppen wird? Es führt nur dazu, dass ich es umso mehr will. Ihr könnt also ruhig weiter machen, wenn ihr wollt, aber es ist mir sch***egal'“, schildert er.

Der Rocker selbst habe seine Band-Projekte stets als streng getrennt voneinander betrachtet. „Ich verbinde die zwei nicht. Ich machte mir also nie Sorgen bezüglich Erwartungen“, erzählt er. Trotzdem sei er schrecklich nervös gewesen, mit den Foo Fighters durchzustarten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Dave Grohl (@davegrohlrp) am Nov 18, 2013 um 1:57 PST

„Es ist ein Taufakt, wisst ihr. Sobald du es getan hast, kannst du nur vorwärts gehen.“ Rückblickend weiß Dave, wie viel die Foo Fighters seiner ersten Band zu verdanken haben.

„Ich hatte noch nie Angst, zu sagen, dass die Foo Fighters nicht in der Lage wären, in der sie jetzt sind, wenn es Nirvana nicht gegeben hätte. Wir hatten gleich von Beginn an einen Vorteil, weil deshalb Interesse an der Band bestand. Ich meine, das ist offensichtlich“, sagt der Star gegenüber dem ‚MOJO‘-Magazin.

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