Samstag, 9. Mai 2020 16:10 Uhr

Deryck Whibley ist sicher: Die Sauferei hat seine Kreativität ruiniert

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Deryck Whibley hatte Angst, wegen seiner Alkoholabhängigkeit keine Musik mehr schreiben zu können. Der Sum 41-Frontmann hat bis heute mit den Folgen seines Alkoholismus zu kämpfen.

So habe er erst wieder lernen müssen, Gitarre zu spielen und die Töne zu treffen, nachdem er 2014 wegen seines Alkoholmissbrauchs einen Monat lang im Krankenhaus lag. Daraufhin war seine Kreativität erst einmal eingefroren.

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„Es war Folter!“

„Abends versuchte ich, neue Musik zu schreiben. Es war Folter“, gesteht der Star. Noch immer sei der Sänger nicht der Alte. „Sogar wenn ich heute sagen würde, dass ich eine neue Platte schreibe, würde es ein paar Wochen und viele schlechte Songs dauern, bis ich einen hinbekomme, der okay ist“, offenbart er.

„Dann wird es besser und besser. Während dieses Prozesses war es so viel weiter weg. Was auch immer heraus kam, ich sagte ‚Das ist nicht mal ein Riff.‘ Und das ging monatelang so.“ Im Gespräch mit den „Rock Sound“-Magazin erzählt Deryck, dass er schon befürchtete, seine Musikkarriere sei zu Ende.

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„Ich war davon überzeugt, [meine Kreativität] verloren zu haben und diesen Teil meines Gehirns getötet zu haben.“ Glücklicherweise zahlte sich die Geduld und Disziplin des Künstlers aus. „Dann kam langsam etwas zurück. Es war ein Riff und man konnte etwas damit machen. Dann entwickelte es sich weiter und weiter.“

Doch nicht nur in musikalischer Hinsicht war der 40-Jährige am Ende. „Anfangs versuchte ich nicht einmal, zu gehen, weil ich wusste, dass ich es nicht konnte“, berichtet er. „Ich versuchte, zu sprechen und konnte es nicht. Meine motorischen Fähigkeiten waren am Ar***.“ Dank eines Physiotherapeuten habe er langsam gelernt, seine Beinmuskulatur wieder zu benutzen. (Bang)

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