24.09.2020 18:00 Uhr

Ex-Briten-Ken Rodrigo Alves: Als Jessica hat er ein Loch im Kinn

Ex-Briten-Ken Rodrigo Alves lebt seit Anfang des Jahres als Frau. Und auch als Jessica dreht sich das ganze Leben nur um Schönheits-OPs. Die letzte ging allerdings gehörig schief.

imago images / Independent Photo Agency Int.

Jessica Alves (37), die bis zum letzten Jahr noch unter dem Namen Rodrigo Alves und als Briten-Ken bekannt war, hat sich mal wieder einem weiteren Beauty-Eingriff unterzogen. Dieses Mal hat sich die brasilianische Reality-Persönlichkeit in einem Friseursalon Hyaluron spritzen lassen.

Das Ergebnis kann sich allerdings nicht wirklich sehen lassen. Denn anstatt mehr Volumen im Gesicht zu bekommen, endete Jessicas Besuch im Beauty-Salon mit einem Loch im Kinn. Das Produkt lief einfach wieder aus Jessicas Kinn und hinterließ einen großes klaffendes Loch. Hört sich ziemlich dramatisch an und war es sicherlich auch. Die 37-jährige ist schon lange süchtig nach Beauty-OPs und kann es einfach nicht lassen an sich rumzubasteln. Nachdem sie jahrelang als Rodrigo Alves aussehen wollte, wie der lebendige Ken, ist ihr Ziel nun, die menschliche Barbie zu werden. Doch muss man dafür wirklich so weit gehen?

Was passiert jetzt mit dem Loch im Kinn?

Ein Loch im Kinn? Für die Beauty-Perfektionistin ein wahrer Alptraum. Das konnte sie natürlich nicht auf sich sitzen lassen und unterzog sich kurz nach ihrem missglückten Eingriff einer weiteren Operation im Haarsalon, um den Fehler schnellstmöglich zu korrigieren. Aus ihren Fehlern scheint die selbst ernannte Barbie allerdings nicht zu lernen. Auf Instagram postet sie ein makaberes Selfie kurz nach ihrem Eingriff: zu sehen ist das Loch nicht mehr, dafür klebt jetzt ein großes Pflaster auf ihrem Kinn.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Beauty is a means of empowering yourself #beauty #jessicaalves #turkey #istanbul Ein Beitrag geteilt von Jessica Alves (@jessicaalvesuk) am Sep 8, 2020 um 4:00 PDT

So sah sie früher aus

Jessica hat sich mit den Jahren sehr verändert. Erst Anfang Januar hatte sich der Briten-Ken als Transgender geoutet. Nach 76 Operationen habe Jessica Alves, wie sie sich jetzt nennt, ihre wahre Identität gefunden: „Ich bin bekannt als Ken, aber innerlich habe ich mich immer wie Barbie gefühlt“, erklärte Alves in einem Interview mit dem britischen „Mirror“. Eine 180 Grad Drehung für den selbst ernannten Beauty-Fan. Doch wie kommt es zu ihrer ständigen Verwandlung? Anscheinend hatte ihre Kindheit einen großen Einfluss auf die heutige Denkweise der 37-Jährigen. Ihr Großvater kaufte Jessica als sie noch ein Kind war eine Barbie-Puppe. Sofort war sie der Meinung, dass die Barbie nicht nach ihrem Geschlecht definiert werden sollte. Also entschied sie sich dazu, ihren Puppen Klamotten für Männer und Frauen anzuziehen. Eventuell könnte das der Punkt gewesen sein, als sie für sich selbst entschied, Ken und Barbie im echten Leben zu werden.

Süchtig nach Schöhnheits-Operationen

Die brasilianische Reality-Queen soll bereis mehr als 500.000 Euro für Beauty-Eingriffe bezahlt haben. Für ihre Umwandlung von Ken zur Barbie, ließ sich die Trans-Frau dieses Jahr Brüste und einen neuen Po machen. Ihre Geschlechtsumwandlung steht noch aus. Das Ganze wird natürlich auch nicht günstig. Woher die 37-Jährige immer wieder die großem Geldsummen nimmt, ist unklar. Es gibt Vermutungen, dass Jessica oder früher Rodrigo viele Verehrer hat, die ihren Geldbeutel für die ein oder andere OP gezückt haben könnten. Natürlich wird sich die menschliche Barbie auch einige Operationen selber leisten können. Sie war bereits in unzähligen TV-Shows zu Gast, unter anderem beim brasilianischen Komiker Danilo Gentili (40).

 

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