Freitag, 29. November 2019 23:10 Uhr

Freddie Mercury: Seine Mutter wusste von nichts, ahnte es aber …

Die Eltern von Freddie Mercury 1996 mit Montserrat Caballe im schweizerischen Montreux. dpa Picture Alliance/epa keystone

Am 24. November jährte sich der Todestag von Queen-Legende Freddie Mercury zum 28. Mal. Die Mutter von Freddie Mercury  wusste offensichtlich weder was von der sexuellen Orientierung ihres berühmten Sohnes und Superstars, noch von dessen Aids-Erkrankung, an welcher er 1991 auch erlag. Jer Bulsara hat verraten, dass der Sohn ihr gegenüber verheimlicht hat, weshalb es ihm am Ende so schlecht ging.

Das war im Jahr 2012. Drei Jahre später starb die ebenfalls aus Indien stammende Mutter des beliebten und extrovertierten „Queen„-Frontmanns. Die Frau führte damals ein zu der Zeit wenig beachtetes Interview mit der Briten-Zeitung „The Telegraph“. Jer Bulsara starb 25 Jahre nach dem Tod ihres Sohnes am 13. November 2016 im Alter von 94 Jahren.

Freddie Mercury: Seine Mutter wusste von nichts, ahnte es aber

Universal Music

Was Bulsara dem „Telegraph“ erzählte, dürfte wohl nicht nur für die Anhänger des Künstlers überraschend sein. „Wir haben zuhause nie über seine Krankheit und seine Orientierung gesprochen. Er hat uns beschützt, indem er diese Sachen nie angesprochen hat. Damals war es für ihn sehr schwer gewesen, es uns zu sagen, und wir haben seine Gefühle respektiert“, so die betagte Seniorin.

Sie hatten ein enges Verhältnis

Zu seinen Lebzeiten hatte der Sänger bekanntermaßen ein besonders inniges Verhältnis zu seiner Mutter Jer. Umso erstaunlicher also, dass er sich ihr gegenüber nicht geöffnet hat.

Doch offensichtlich konnte die gebürtige Inderin sich dennoch zusammenreimen, weshalb ihr Sohn 1991 im Sterben lag. „Natürlich. Er musste nichts sagen. Ich wusste, dass er sehr krank war“, erzählte sie. Der Instinkt einer Mutter liegt eben nur selten selten falsch.

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Seine Kostüme konnte sie nicht ausstehen

Übrigens: Mercurys Mutter sagte in dem Interview auch, dass sie nicht mit allen Eskapaden ihres Sohnes einverstanden war. Zum Beispiel die schrägen Klamotten. „Ich sagte ihm öfter als einmal, dass ich seine Klamotten und Kostüme nicht ausstehen konnte. Außerdem versuchte ich ihn immer wieder zu überzeugen, sich endlich mal die Haare zu schneiden. Aber er erklärte mir dann immer, dass man das nunmal so machen muss, wenn man in der Pop-Welt etwas werden wolle – und das habe ich dann irgendwann einfach akzeptiert.“

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