16.05.2020 18:45 Uhr

Joey Heindle würde seinem Vater heute die Hand reichen

STAR PRESS/PATRICK BECHER

Sänger Joey Heindle hat mit seinem zarten Alter schon viel erreicht. Er wurde nach seinem Ausschied als Fünfter bei DSDS 2013 auch Dschungelkönig und machte bei diversen anderen Formaten mit (Global Gladiator, Promi Big Brother etc.).  Nun startet er wieder als Sänger durch. Doch was veranlasste den erst 27-Jährigen, eine Biografie über sein Leben zu schreiben?

Quelle: instagram.com

Dass es unüblich ist, in diesem Alter ein Buch über sein eigenes Leben zu veröffentlichen, ist auch Joey Heindle (27) bewusst. Im Interview mit klatsch-tratsch.de erklärte der Münchner: „Ich hab ja ganz früh angefangen, das darf man nicht vergessen. Also vor fast zehn Jahren. Das ist halt mega krass. Ich habe so viele Höhen und Tiefen erlebt.“ Ob er damit die schwere Kindheit, die gescheiterte Ehe oder gar die finanziellen Probleme meint, die er durchstehen musste?

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Probleme mit seinem Vater

Seine Fans waren die ausschlaggebende Motivation für die bibliophile Kostbarkeit: „Meine Fans hatten auch immer viele Fragen und ich habe sie versucht, in dem Buch zu beantworten. Die können mich durch dieses Buch wirklich kennenlernen, weil viele mich auch eine Zeit lang unterschätzt haben. Das Buch ist dazu da, um zu sagen’ Hey, pass mal auf! Ihr habt es hier mit einem Kaliber zu tun!’ (lacht)“

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Wenn man das Buch liest, merkt man, dass Joey hart im Nehmen ist. Er hatte in der Tat keine leichte Kindheit. Sein Vater mochte ihn nicht besonders, schreibt der Freund der Schweizer Eistänzerin Ramona Elsener. Er wünschte sich nämlich eine Tochter und ließ Joey regelrecht spüren, dass er unerwünscht war.

Joey sei nicht der Mensch, der jahrelang nachtragend ist, sondern würde Menschen lieber verzeihen. Der „Wir hören nicht auf“-Interpret erklärt seine Entscheidung: „Ich würde sagen, das was passiert ist ist passiert und man muss auch mal irgendwann sagen ‘Schwamm drüber’. Wenn das alles nicht geschehen wäre, dann wäre ich heute auch nicht der, der ich bin. Das hat sich dann auch auf mich ausgewirkt, dass ich so viel selbstständiger war als Kind und fast alles alleine gemacht habe. Das hat mich einfach geprägt.“

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Nach allem, was er mit seinem durchaus gewalttätigen Vater durchmachen musste, würde Joey ihm auf Augenhöhe gegenübertreten: „Wenn ich heute vor meinem Papa stehen würde, dann würde ich ihm die Hand geben. Nicht mehr und nicht weniger. Ich würde ihn nicht rausschmeißen oder sonst was, sondern würde ihm in die Augen schauen und gut ist. Ich bin da kein Mensch, der ewig lang nachtragend ist. Man muss auch in die Zukunft gucken und es gibt gerade eh schon so viele Probleme auf der ganzen Erde. Ich wünsche ihm alles Liebe und will auch, dass er gesund bleibt.“ Der Sänger möchte nur, dass es seinem Vater gut geht.

Das Buch „Joey Heindle – Das bin ich“ ist seit dem 28. April erhältlich.

 

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