Freitag, 24. Januar 2020 14:50 Uhr

John Legend über schockierende „Begegnungen mit der Polizei“

imago images / Matrix

John Legend machte als junger Student unliebsame Erfahrungen mit Rassismus. Wie der Sänger enthüllt, wurde ihm wegen seiner dunklen Hautfarbe an der Uni das Gefühl gegeben, weniger wert zu sein.

„Wenn die Leute nicht wissen, dass du Student bist, behandeln sie dich auf dem Campus wie einen Außenseiter. Ich hatte ein paar Begegnungen mit der Polizei, bei denen sie sogar mein Recht infragestellte, hier zu sein und in mein eigenes Auto zu steigen“, berichtet John Legend.

„Das war der Moment, als ich es am meisten spürte – im Westen Philadelphias auf dem Campus der University of Pennsylvania, als ich behandelt wurde, als würde ich nicht dazugehören, weil ich schwarz war.“ Im Gespräch mit dem ‚People‘-Magazin weist der 41-Jährige auf die klaffende Lücke hin, die der Rassismus in die Gesellschaft gegraben hat. „Niemand sagt es je. Aber es ist offensichtlich, dass sie weiße Studenten nicht auf diese Weise behandeln und nach ihren Ausweis fragen und anzweifeln, ob ihr Auto wirklich ihnen gehört“, deckt der Musiker auf.

Quelle: instagram.com

Ihm stehen viele Türen offen

Dem Star ist bewusst, dass er mittlerweile viele Privilegien erfährt, von denen andere nur träumen können. „Es gibt viele Türen, die mir offenstehen, aber anderen Leuten verschlossen sind. Die Leute erkennen mich und behandeln mich deshalb auf eine bestimmte Weise. Mir ist klar, dass mein jetziges Leben nicht die Erfahrung eines durchschnittlichen schwarzen Mannes ist“, stellt er klar.

Seine Herkunft und Kultur hätten ihn jedoch tief geprägt: „Ich wäre nicht der Künstler, der ich bin, wenn ich nicht schwarz wäre. Für mich ist es also schwer, mir überhaupt vorzustellen, nicht schwarz zu sein.”

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