Donnerstag, 25. Juni 2020 09:31 Uhr

Katja Krasavice: Eine weitere Abtreibung kommt nicht in Frage

imago images / Future Image

Katja Krasavice hat in ihrer Biografie "Bitch Bibel" offen über ihre Vergangenheit gesprochen und dabei auch ihre Abtreibung thematisiert, die sie 2018 öffentlich gemacht hatte.

Dasselbe würde sie heute aber nicht wieder tun, so die Leipzigerin in ihrem Buch: „Sollte ich jetzt schwanger werden, wäre das immer noch kein Grund für einen Jubelschrei, aber ich würde versuchen, damit umzugehen. Vor vier, fünf Jahren wollte ich keine Kinder, aber je älter ich werde, desto krasser merke ich, wie anders ich nun darüber denke.“

Quelle: instagram.com

Sie kann sich vorstellen häuslich zu werden

In zehn Jahren Haus, Mann und Kinder zu haben, könnte sich die 23-Jährige heute sogar vorstellen. Damals sei die Abtreibung jedoch das Richtige für sie gewesen: „Ich fühlte mich zu jung, gepaart mit der Angst, dass das Kind so wie ich gemobbt werden würde, wenn in der Schule später alle erfahren würden, was für eine Mutter es hatte. Mein ganzes Sein, der Ruf in der Öffentlichkeit und das Umfeld waren meinem Empfinden nach in keiner Weise kindgerecht.“

Quelle: instagram.com

Früher wurde sie gemobbt

Gegenüber der „Bild“-Zeitung hatte Krasavice vor einiger Zeit auch verraten, dass sie in ihrer Jugend vor allem mit ihrem Aussehen zu kämpfen hatte: „Ich sah nicht aus wie allen anderen. Ich machte mein eigenes Ding. Ich wurde wegen meinen freizügigen Klamotten ausgelacht. Wenn ich an unseren Cliquen in der Schule vorbeiging, wurde immer über mich getuschelt oder ich wurde als Hure oder Schlampe beschimpft.“

Deshalb sei sie von Mitschülern schwerstens gemobbt worden, so Krasavice weiter: „Am schlimmsten war es, als ich in der 5. und 6. Klasse war. Teilweise bin ich gar nicht mehr zur Schule gegangen. Ich wurde geschlagen und angespuckt. Ich saß in diesen Jahren oft allein zu Hause und habe geweint.“ (Bang)

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