10.03.2020 07:10 Uhr

Keira Knightley: Darum durfte Tochter keine Disney-Filme schauen

imago images / ZUMA Press

Keira Knightley hat bis vor kurzem ihrer Tochter verboten Disney-Filme zu schauen. Darin werden ihrer Meinung nach ungesunde Rollenbilder vermittelt. Jetzt hat sich die Meinung der Schauspielerin aber geändert.

Die „Fluch der Karibik“-Darstellerin Keira Knightley verkündete im Oktober 2018, dass sie ihre vierjährige Tochter Edie, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann James Righton großzieht, nicht erlaubt, Prinzessinnen-Filme wie ‚Arielle, die Meerjungfrau‘ und ‚Cinderella‘ anzusehen. Diese Filme hätten negative Klischeevorstellungen Frauen gegenüber, begründete die Britin. Doch nun habe die 34-Jährige das Verbot wieder aufgehoben.

Edie weiß Bescheid

Ihre Tochter habe mittlerweile auch schon alle Disney-Prinzessinnen-Filme gesehen und dabei die negativen Aspekte des Films selbst erkannt, so die 34-Jährige stolz gegenüber dem ‚Porter‘-Magazin: „Sie hat inzwischen alle angeschaut. Als wir ‚Die Schöne und das Biest‘ gesehen haben, meinte sie, ‚Es ist nicht in Ordnung, dass dieser Mann sie geküsst hat ohne sie um ihre Erlaubnis zu fragen!‘ Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich war [als ich das gehört habe].”

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Die zweifache Mutter, deren zweite Tochter im September 2019 zur Welt kam, äußerte sich damals in der ‚The Ellen DeGeneres Show‘ darüber, warum sie gewisse Disney-Filme verbieten will. „‚Cinderella‘ wurde verbannt, weil sie auf einen reichen Typen wartet, der sie retten soll. Tut das nicht. Rettet euch selbst, offensichtlich.“

Auch an ‚Arielle, die Meerjungfrau‘ ließ Keira kein gutes Haar aus: „Ich meine, die Songs sind großartig, aber gib nicht deine Stimme für einen Mann her. Hallo!“ Modernere Filme wie ‚Die Eiskönigin‘, ‚Vaiana‘ oder ‚Alles steht Kopf‘ seien dagegen willkommen, erklärte die Schauspielerin.