„Köln 50667“-Star Frank Kubiak lebt von Hartz IV und seinem Dispo

,,Köln 50667''-Star Frank Kubiak lebt jetzt von Hartz IV und seinem Dispo
,,Köln 50667''-Star Frank Kubiak lebt jetzt von Hartz IV und seinem Dispo

Frank Kubiak/ Instagram

24.02.2021 13:39 Uhr

Aufgrund der Corona-Krise müssen derzeit nicht nur Gastronomen und Hoteliers den Gürtel enger schnallen, sondern auch einige Schauspieler. Bei „Köln 50667“-Star Frank Kubiak geht das sogar so weit, dass er Hartz IV beantragen musste. Seitdem muss er zusehen, wie er mit mickrigen 446 Euro über die Runden kommt.

Von seiner Rolle als Ingo Niermann in der Daily-Soap ,,Köln 50667“ konnte Frank Kubiak (45) eigentlich lange Zeit gut leben. Doch dann kam die Corona-Krise. Die Konsequenz: Franks Auftritte in der Serie wurden erheblich gekürzt.

Bei „Köln 50677“ kommt er kaum noch zum Einsatz

Gegenüber der „Bild“-Zeitung hat der Darsteller jetzt erklärt: ,,Meine Serienrolle wurde reduziert, weil nicht mehr so viele am Set sein sollten. Sie soll zurückkehren, ich weiß aber nicht wann. Andere Schauspiel-Jobs liegen auch seit letzten Sommer auf Eis.“ Auch seinen Neben-Job als DJ Franky K Roockz kann er derzeit natürlich nicht ausüben.

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Letzter Ausweg Hartz IV

Frank Kubiak blieb also keine andere Möglichkeit, als Unterstützung beim Staat zu beantragen. ,,Ich lebe jetzt von 446 Euro im Monat. Das ist zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel“, klagte der Schauspieler. Ein Albtraum, denn das reicht nicht einmal für die 500 Euro-Miete seiner Wohnung im westfälischen Nordkirchen. Doch Frank hat noch ganz andere finanzielle Verpflichtungen.

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Frank fehlen rund 1000 Euro monatlich

,,Das Schlimmste ist, dass ich auch meiner Tochter momentan keinen Unterhalt mehr zahlen kann. Ich habe das Geld einfach nicht. Ich war noch nie im Leben arbeitslos – aber jetzt stehe ich vor dem Nichts.“ Auf die versprochene Corona-Hilfe musste der Köln-Star bisher vergebens warten. Um über die Runden zu kommen, bräuchte Kubiak eigentlich 1.500 Euro (für Miete, Unterhalt, Lebensmittel und sein Auto).

Dispo und Familie helfen

Daher lebt der 45-Jährige neben dem Hartz IV-Geld momentan von seinem Dispo und wird immerhin von seiner Familie unterstützt. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass der Serien-Star wahrscheinlich schwer verschuldet aus der Krise kommen wird.

Darum möchte er seinen alten Beruf nicht mehr ausüben

An seiner Situation ist Frank Kubiak allerdings auch nicht ganz unschuldig. Theoretisch könnte er nämlich in seinem alten Beruf als Psychotherapeut weiterarbeiten, was für ihn aber nicht infrage kommt: ,,Wenn ich keine Bewerbungen schreibe, soll mir der Hartz-IV-Satz jetzt gekürzt werden. Aber ich bin Schauspieler, kein Psychotherapeut mehr.“  Bleibt also zu hoffen, dass der Köln-Darsteller bald wieder als Schauspieler durchstarten kann und damit seiner Leidenschaft nachgehen darf.

(JuC)