06.11.2020 17:47 Uhr

Lena Meyer-Landrut: „Weihnachten kommt viel hoch – auch Trauer oder Ängste“

Lena Meyer-Landrut zählt zu den erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands. Nun gab die 29-jährige "Satellite"-Interpretin tiefe Einblicke in ihr Seelenleben. 

imago images / Photopress Müller

Lena Meyer-Landrut sprach nun in einem Interview darüber, wieso die coronabedingte Zwangspause ihr ganz gut tut und wie ihr perfektes Weihnachtsfest aussieht. Ein weiteres, wichtiges Thema, über das es sich – ihrer Meinung nach – regelmäßig zu reden lohnt, ist die Selbstliebe.

Lena stand die letzten zehn Jahre unter Dauerstress

Ganz klar, 2020 war wohl das ungewöhnlichste Jahr überhaupt, dennoch konnte Lena neben dem ganzen Corona-Stress der weltweiten Entschleunigung etwas Positives abgewinnen.

„Obwohl diese Zeit für uns alle eine furchtbare Krise war und ja, immer noch ist, hat der Lockdown mir persönlich gutgetan. Ich konnte mal durchatmen. Die letzten zehn Jahre stand ich unter Dauerstress, immer erreichbar, selbst im Urlaub“, verrät sie im „Glamour“-Interview.

„Wir leben in so einer schnelllebigen Zeit“

Durch Corona und den weltweiten Lockdown habe Lena viel gelernt und für sich mitnehmen können, sagt sie. „Ich habe verstanden, dass ich mir selbst viel Druck gemacht habe. Wir leben in so einer schnelllebigen Zeit, jedes Bild, alle News sind nur ein paar Minuten aktuell.“

Diese erzwungene Pause habe sie deutlich geprägt: „Ich habe angefangen, wieder auf mich zu hören, dadurch habe ich erkannt, was wirklich wichtig ist – das sind natürlich vor allem immaterielle Werte. Ich denke, dass ich in Zukunft gelassener sein werde, nicht mehr so hektisch bin.“

So sieht für Lena das perfekte Weihnachten aus

Apropos Hektik. Weihnachten war im Leben vor Corona für viele nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch das Fest des Stresses. Zu diesem Feiertag hat Lena ein ganz besonderes Verhältnis.

Für ihr ideales Weihnachten braucht Lena nicht viel Schnickschnack, wie sie sagt. Am wichtigsten sei für sie, dass man die Feiertage „mit Personen, die man lieb hat“ verbringt. Dennoch gibt unter dem Weihnachtsbaum auch Platz für allerlei Gefühle, die sich über das Jahr angestaut haben, denn „an Weihnachten kommt oft viel hoch, auch mal Trauer oder Ängste. Da ist es wichtig, sich mit Leuten zu umgeben, bei denen man sich geborgen fühlt.“

Galerie

Die Sache mit der Selbstliebe

Da sei es besonders wichtig, mit sich selbst bestmöglich im Reinen zu sein. Das Zauberwort lautet hier für Lena „Selbstliebe“. Die zu stärken sei gar nicht mal so schwer. Dazu gehöre für sie erst mal eine gesunde Selbstreflexion, aber pauschale Tipps gäbe es da keine, erklärt Lena.

„Jeder ist wie gesagt anders und hat eigene Kanäle. Ich glaube aber, das Schwerste ist zu sagen: ‚Jetzt kümmere ich mich mal um mich.‘ Und damit meine ich keine Gesichtsmaske, sondern sich wirklich mit sich selbst auseinanderzusetzen.“