24.10.2020 12:50 Uhr

Lisa Kudrow hasst es ein Promi zu sein – und das ist der Grund!

Lisa Kudrow war erleichtert, als sie herausfand, dass sie als Schauspielerin nicht zwingend die Rolle einer Prominenten übernehmen musste. Die 57-Jährige wurde dank ihrer Rolle der Phoebe Buffay in der Sitcom "Friends" berühmt.

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Anfangs war Lisa Kudrow jedoch nicht klar, inwiefern sich ihr Leben aufgrund dessen verändern würde. „Ein Promi zu sein unterscheidet sich grundlegend davon, Schauspieler zu sein. Es ist sehr einfach, ein Promi zu sein. Du gehst einfach zu Partys und bist an den richtigen Orten und bringst all deine Fotos in die Magazine – das ist sehr machbar“, erklärt sie.

Für sie war Promi-sein wie ein Job

„Es ist viel einfacher, als selbst Erfüllung als Schauspieler zu finden, an deiner Schauspielerei zu arbeiten und Rollen zu finden, die interessant sind.“ Im Interview mit dem ‘Candis‘-Magazin fügt die Blondine hinzu:

„Als ‚Friends‘ erstmals berühmt wurde, dachte ich, dass es mein Job war, ein Promi zu sein und ich dachte ‚Hmm, soll ich zu dieser Party gehen oder zu jener? Soll ich jetzt gehen oder ein paar Minuten warten?‘ Ich versuchte es und hasste es – ich hasste es wirklich.“

Sie entschied sich gegen das Promi-Leben

Dann sei ihr jedoch klar geworden, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun habe. „Ich konnte immer noch Schauspielerin sein, ohne ein Promi zu sein. Ich konnte immer noch die Jobs und Rollen bekommen, die ich wollte. Ich konnten meinen Sohn zur Schule und nach Hause bringen und abends für das Abendessen mit meinem Ehemann zuhause sein“, schildert die Amerikanerin.

„Es war also schön, diese anderen Sachen ruhen zu lassen, die überhaupt nicht ich waren.“ lisa kudrow und ihr Mann Michael Stern hätten eigentlich in diesem Frühjahr ihren 25. Hochzeitstag gefeiert. Doch wegen des weltweiten Corona-Lockdowns waren die Eheleute für längere Zeit räumlich getrennt.

Lisa Kudrow hasst es ein Promi zu sein - und das ist der Grund!

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Zum 25. Hochzeitstag getrennt

Während Lisa sich mit dem gemeinsamen 22-jährigen Sohn Julian in ihr richtiges Zuhause zurückgezogen hat, beaufsichtigt ihr Liebster in Palm Springs die Arbeiten am Ferienhaus.

In der Sendung „Jimmy Kimmel Live“ erklärte Kudrow wie es zu der Trennung kam, denn zunächst waren alle noch zusammen. „Wir waren alle zusammen in der Wüste, weil wir dort ein Haus haben. Und dann war da noch der Lockdown, also blieben wir einfach an Ort und Stelle. Aber an dem Haus musste gearbeitet werden.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Lisa Kudrow (@lisakudrow) am Feb 7, 2019 um 4:38 PST

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„Mir war es zu heiß!“

Dann sei Lisa jedoch geflüchtet, denn: „Und dann passierte Folgendes: Es wurde heißer, wie es in der Gegend von Palm Springs ist, also mir war es zu heiß.”

Da das Paar jedoch sowieso nie an einem Ort sei, wenn es seinen Hochzeitstag hat, sei die Trennung nicht so schlimm. Sie fügte hinzu: „Wir sind so daran gewöhnt, dass wir an unserem Jahrestag eigentlich nicht zusammen sein können. Wir sagten: ‚Oh, na ja. Spielt das eine Rolle? Ich liebe dich. Liebst du mich immer noch? Du liebst mich immer noch? – Ja. Na, toll. Uns geht’s gut.’“