Dienstag, 19. Mai 2020 13:15 Uhr

„Little Mix“: Sängerin Jade Thirlwall leidet unter Lockdown-Angst

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Sängerin Jade Thirlwall hat es derzeit nicht einfach. Das „Little Mix„-Mitglied wird während der Quarantäne von Angstattacken heimgesucht und versucht diese vergeblich zu besiegen. Ihre Kreativität würde derzeit aber gedeihen, weshalb sie ihr innerstes in einem tiefgründigen Gedicht preisgab.

In dem Gedicht, welches die 27-Jährige am Montag auf ihrer Instagram-Seite postete, beschreibt sie, wie frustriert und hilflos sie sich derzeit fühlt und wie sehr sie versucht, gegen die nächtlichen Angstattacken anzukommen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von jade amelia thirlwall (@jadethirlwall) am Apr 26, 2020 um 6:36 PDT

Wein, Lavendel, CBD und Bäder helfen nicht

Die Little Mix-Sängerin Jade Thirlwall (27) spricht in einem Gedicht über ihre Erfahrungen während des Lockdowns. Der Text mit dem Titel ‚Lockdown Word Vomit‘ (dt. etwa „Ausgangssperren-Gelaber“) erzählt davon, wie sie schon „18 Weinflaschen“ getrunken und „CBD-Öl“ verwendet habe, um ihre Angstgefühle zu bekämpfen:„Ich trank 18 Weinflaschen. Ich liege wach, überdenke alles, werde von Angstattacken in der Nacht gequält. […] CBD-Öl und heiße Bäder – und Lavendel auf jedem Kissen helfen hoffentlich, meinen rasenden Verstand zu beruhigen.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von jade amelia thirlwall (@jadethirlwall) am Mai 18, 2020 um 2:43 PDT


Die ‚Black Magic‘-Interpretin schreibt weiter: „Virtuelle Umarmungen, Zoom-Dates und Sexträume. Ich fühle mich schuldig, weil ich dankbar für die Veränderungen im Alltag bin. Hauspartys und Ratespiele und Kochkurse und Skype. Es fühlt sich wie 2020 an und doch möchte ich, dass es sich lieber wie ’99 anfühlt.“

Die britische Musikerin fragt sich auch, ob sie denn „genug“ getan habe. „Ich wünschte, ich könnte mehr tun, als meine Plattform zu nutzen, um etwas Richtiges zu machen. […] Wie jeder andere auch versuche ich das Beste, was ich kann. Ich wünschte, meine Oma wäre hier um zu sehen, wie nah wir uns als Familie heute stehen. Ich spüre eine neue Art von Wärme vom Telefon ausgehend, wenn die Kinder Tante Jade sagen. Aber jetzt spüre ich eine neue Art von Angstgefühl, bei dem ich bete, dass es meiner Mutter gut geht“, so die 27-Jährige. Mit dieser Sorge um die Liebsten und dem Gefühl von Hilflosigkeit steht Jade vermutlich nicht allein da. (Bang)

 

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