Martin Kesici: „Ich habe Hartz IV beantragen müssen!“

Martin Kesici: "Ich habe Hartz IV beantragen müssen!"
Martin Kesici: "Ich habe Hartz IV beantragen müssen!"

IMAGO / Future Image

04.03.2021 15:40 Uhr

Seit weltweit das Coronavirus grassiert, schauen viele Menschen beruflich und finanziell in die Röhre. So auch Sänger Martin Kesici, der eigentlich große Pläne hatte.

Diese Pläne musste er aber vorerst auf Eis legen, denn das Coronavirus und die strengen Maßnahmen haben dem Musiker einen Strich durch alle seine Rechnungen gemacht.  Martin Kesici wollte musikalisch wieder voll durchstarten – das zumindest war der Plan.

Martin Kesici: „Corona ist fatal“

„Für mich als Künstler ist die Corona-Krise einfach nur fatal. Ich habe letztes Jahr ein neues Album rausgebracht und wollte eigentlich auf Tour gehen“, verrät der Sänger gegenüber „Vip.de“.

Und weiter: „Aber durch die Pandemie ist das natürlich alles flach gefallen, meine erhofften Einnahmen konnte ich mir abschminken.“ So ergeht es natürlich nicht nur Kesici, sondern vielen anderen Künstlern auch.

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Martin gesteht: „Ich war nie ein sparsamer Mensch“

Der Rocker gibt zu, dass Sparen nicht seine große Stärke ist: „Ich war nie ein sparsamer Mensch. Wenn ich Geld habe, gebe ich es aus. Aber die wenigen Rücklagen, die ich hatte, sind auch komplett weg.“

Die Konsequenzen seiner ausschweifenden Lebensweise musste er jetzt ziehen, denn er gesteht: „Ich habe für ein paar Monate Hartz IV beantragen müssen.“

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Kesici hat einen neuen Job

Um überhaupt Einnahmen zu haben, hat er sich einen „normalen“ Job gesucht. „Ich arbeite jetzt für die Whisky-Marke ‘Hellinger 42’ in Dresden“, berichtet er.

Und weiter: „Ich packe da richtig mit an, fülle Flaschen ab, beklebe sie und fahre sogar mit dem Gabelstapler durch die Gegend. Ich habe sogar meine eigene Whisky-Sorte bekommen. Ich verdiene da keine Reichtümer, aber es ist genug zum Leben.“

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Depressionen kamen zurück

In der Vergangenheit litt Martin an Depressionen, die er aber bekämpfen konnte. Damals begab er sich sogar in eine Einrichtung. Durch Corona rutschte er wieder ab: „Seit vier Monaten schlucke ich wieder Pillen.“

Der Rocker hofft, dass es sich dabei nur eine Notlösung für eine begrenzte Zeit handelt: „Ich möchte aber möglichst bald wieder damit aufhören, das kann keine Dauerlösung sein.“

(TT)