01.12.2020 19:50 Uhr

Menowin musste mit ansehen, wie seine Eltern Drogen konsumiert haben

So privat gab es Menowin Fröhlich noch nie. In seiner eigenen TVNOW "Menowin - Mein Dämon und ich" lässt sich der ehemalige DSDS-Star mit der Kamera begleiten.

Foto: TVNOW / filmpool

Es ist auch eine Reise in die Vergangenheit. Denn Menowin Fröhlich hat schon im Kindesalter die Drogenkarriere seiner Eltern miterleben müssen und das hat ihn sehr geprägt.

Schwere Kindheit

Der Sänger entstammt mütterlicherseits aus einer Sinti-Familie. Auch Mutter Silvia hat eine Drogenlaufbahn hinter sich und das musste Menowin schon als Kind miterleben. Sein Drogenproblem will er angehen und plant eine Therapie.

In der wird er auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert, wie er im Interview mit klatsch-tratsch.de erzählte: „Ich glaube, dass es mich sehr geprägt hat, wie ich aufgewachsen bin. Ich denke, dass es auch noch einmal aufgearbeitet wird, wenn ich jetzt in eine Klinik geht, da gibt es viel Redebedarf. Ich denke, dass es eine große Reise in die Vergangenheit wird, die schmerzt!“

Menowin musste mit ansehen, wie seine Eltern Drogen konsumiert haben

Foto: TVNOW / filmpool

Schlechtes Vorbild für seine Kinder?

Das erlebte hat seine Spuren hinterlassen und Menowin glaubt, dass das auch Einfluss auf seinen eigenen Werdegang mit Alkohol und Drogen hatte, weil er miterleben hat, wie seine Eltern Drogen konsumiert haben.

Trotzdem denkt er nicht, dass nun auch seine Kinder abrutschen könnten: „Es ist schon etwas anderes, ich habe es ja gesehen bei meinen Eltern, wie sie konsumiert haben oder gekauft haben. Das sehen meine Kinder ja nicht und bekommen das also auch nicht mit. Ich denke für meine Kinder wird das eher abschreckend sein und Stoppschild sein, weil sie wissen, dass sie das bei mir niemals abziehen können. Ich bin so erfahren in der Sache, dass man mir nichts erzählen kann.“

Menowin musste mit ansehen, wie seine Eltern Drogen konsumiert haben

Foto: TVNOW / filmpool

Seinen Kindern erzählt er alles

Gerade Menowins ältere Kinder bekommen natürlich ganz genau mit, was gerade passiert und wissen auch, dass ihr Vater eine wichtige Gerichtsverhandlung hat und eventuell ins Gefängnis muss.

„Meinen Kindern ist das natürlich bewusst. Es ist für mich ein Muss, offen und ehrlich mit meinen Kindern umzugehen. Ich kann nichts verbergen“, so der 33-Jährige. Und weiter: „Meine Kinder werden nicht gemobbt oder so, ganz im Gegenteil, die Freunde von meinen Kindern finden mich total cool.“

(TT)