Montag, 25. Mai 2020 17:09 Uhr

„Queen“-Legende Brian May hatte Herzinfarkt

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Brian May erlitt einen Herzinfarkt. Dies sei dem Rocker passiert, nachdem er sich letzten Monat eine Verletzung im Bein zuzog. Der „Queen“-Gitarrist erholte sich von einer Verletzung in seinem Po, die er sich bei der Gartenarbeit Anfang Mai holte. Doch während er die Schmerzen behandeln ließ, stellten die Ärzte fest, dass er einen „milden“ Herzinfarkt erlitten hatte, der gar nicht mal so mild war.

Quelle: instagram.com

40 Minuten lang Schmerzen in der Brust

Am Montagmorgen veröffentlichte Brian May (72) ein Instagram-Video, indem er sich zu den seltsamen Umständen seines Infarkts äußerte. Bei ihm wurde ein Riss im Gluteus Maximus festgestellt. Als er eine Woche später aber immer noch übertriebene Schmerzen hatte, rieten ihm seine Liebsten erneut zum Arzt zu gehen.  Nach einem MRI wurde bei dem Star ein eingeklemmter Ischiasnerv diagnostiziert: „Es war entsetzlich“, beschwert sich der Brite. Als dieser behandelt wurde, kam es dann zu einem anderen dramatischen Zwischenfall.

„Der Rest der Geschichte ist etwas bizarr“, teilt Brian seinen Fans mit. Bis zu dem Zeitpunkt war der Star davon überzeugt, dass er ein relativ gesunden Lebensstil führe. Weiter sagt das „Queen“-Gründungsmitglied: „Während der ganzen Sache mit dem schmerzenden Hinterteil hatte ich einen kleinen Herzinfarkt“. Klein sei dieser gewesen, weil Brian keine Langzeitschäden davontrug. Dafür hatte er aber 40 Minuten lang Schmerzen und Enge in der Brust gespürt. „Das Gefühl in den Armen und das Schwitzen“ seien ebenfalls bei ihm aufgetreten. Sofort schlug er Alarm!

Quelle: instagram.com

Sein Arzt fuhr ihn dann persönlich ins Krankenhaus, wo sie dann eine Angiographie machten. Dabei werden die Blutgefäße des Patienten untersucht. „Sie schauten mich an und sagten: Brian, das ist ein bisschen komplizierter als wir dachten.“ Die Ärzte stellten fest, dass der Gitarrist insgesamt drei verstopfte Blutgefäße hatte, die die Blutzufuhr zum Herzen erschwerten.

Schließlich wurden bei dem dreifachen Vater Stents ein gesetzt, die die Gefäße offen halten sollen. Wegen seiner heftigen Schmerzen im Bein musste der Rocker dann schließlich in eine Vollnarkose versetzt werden. Diese Operation verlief aber sehr erfolgreich:“ Es war herrlich“, schwärmt er erleichtert. Durch viel Physiotherapie verbessert sich schließlich auch sein Bein. Er wolle, dass sich jeder in den „Herbst Jahren“ untersuchen lässt, denn so ein Herz kann sich gesund anfühlen, wenn es das eigentlich gar nicht ist. May ist durch diese Erfahrung umso dankbarer und ist wieder „ready to rock“.

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