03.04.2020 10:16 Uhr

Reiner Calmund gönnt sich wieder Chili con Carne: „Der Brei stand mir bis zum Hals“

imago images / Sven Simon

Während andere Leute in der Quarantäne zunehmen, verfolgt Reiner Calmund weiterhin sein Ziel ordentlich abzuspecken. Immerhin hat sich der ehemalige Fußball-Manager dafür Anfang des Jahres auch den Magen verkleinern lassen.

In einer sogenannten Magenbypass-Operation, wurde der Magen des 71-Jährigen im Januar um rund 80 Prozent verkleinert. Durch den Eingriff soll ein schnelleres Sättigungsgefühl entstehen, wodurch die Pfunde im Idealfall quasi wie von alleine purzeln. In den ersten sechs Monaten verlieren die Patienten dabei normalerweise zwischen 20 und 50 Kilo.

Quelle: instagram.com

So viel hat er bisher abgespeckt

Auch bei Reiner zeigt die OP erste Erfolge. Während „Cali“ Ende 2019 noch an die 176 Kilo auf die Waage brachte, sind es mittlerweile „nur“ noch 146 Kilo.

Das klingt zwar einfach aber erfordert dennoch Disziplin, denn ganz ohne Ernährungsumstellung geht es dann doch nicht. Aus diesem Grund musste Reiner laut ‚RTL‘ seine drei täglichen Essensportionen bis zuletzt auf 180 Milligramm reduzieren, damit sein Diätplan aufgeht.

Reiner Calmund gönnt sich wieder Chili con Carne: "Der Brei stand mir bis zum Hals"

Calmund in der Allianz Arena. imago images/ Sven Simon

Nahrungszufuhr wird wieder hochgefahren

Anstatt Steak und Burger gab es also wochenlang nur Brei. Doch damit ist seit Anfang April Schluss. Bei dem 71-Jährigen steht zwar nach wie vor gesunde Kost auf dem Essensplan, doch alleine von Flüssignahrung muss er sich nicht mehr ernähren.

Um das zu feiern, hat der ehemalige Manager von ‚Bayer 04 Leverkusen‘ einen Kumpel eingeladen, der für ihn einen leckeren Topf Chili con Carne gezaubert hat. „Der Brei stand mir bis zum Hals“, so Calmund gegenüber ‚RTL‘. „Die letzten Meter waren nicht einfach. In der letzten Zeit war nicht nur das Essen ungenießbar, sondern auch mein Mann“, ergänzte seine Frau Sylvia, mit der er seit 2003 verheiratet ist.

Der Grund für die Operation

Für den Eingriff hat sich Reiner Calmund allerdings nicht nur aus ästhetischen sondern in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen entschieden. „Vor drei bis vier Jahren hatte ich in Thailand eine Lungenembolie. Im gleichen Zug hab ich mir noch einen Bandscheibenschaden zugezogen. Daraufhin war ich wochenlang in Rollstuhl unterwegs aber die haben das gut hinbekommen“, berichtete ‚Cali‘.

Der 71-Jährige hatte also Glück im Unglück, denn gerät das sauerstoffarme Blut vom Herzen nicht mehr in die Lunge,  wie es bei einer solchen Embolie der Fall ist, kann das häufig tödliche Folgen haben.

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