31.08.2020 21:10 Uhr

Schwesta Ewa darf wegen guter Führung in Mutter-Kind-Knast

Skandalnudel Schwesta Eva sitzt seit Mitte Januar eine Haftstrafe in der JVA Willich ab. Sie ließ damals ihre nur ein Jahr alte Tochter Aaliyah zurück.

imago images / Jan Huebner

Erfolgreich konnte die Rapperin Schwesta Ewa (bürgerlich Malanda) ihren Haftantritt in den vergangenen Monaten immer wieder nach hinten schieben. Im Januar war der Haftantritt jedoch unumgänglich.

Seit Januar im Gefängnis

Schwesta Ewa wurde 2017 vom Landgericht Frankfurt zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, u.a. wegen Steuerhinterziehung (Schaden: rund 60 000 Euro) und 35-facher Körperverletzung.

Als sie im Januar die JVA Willich bezog, musste sie ihre Tochter zurücklassen. In der Mutter-Kind-Einrichtung in Fröndenberg, die einzige dieser Art in Deutschland, hat man die Rapperin und ihre Tochter nicht aufnehmen wollen.

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Neues Bild mit Aaliyah

Jetzt, nach rund acht Monaten, gibt es eine Wende für Schwesta Ewa. Anscheinend darf sie jetzt nun doch in die Mutter-Kind-Einrichtung einziehen, zusammen mit ihrer kleinen Aaliyah.

Auf Instagram postete sie ein Bild von sich in einem Jogginganzug, mit zur Faust geballter Hand. An ihrer Seite ihre kleine Tochter Aaliyah, die schon laufen kann.

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„Das schönste was uns passieren konnte“

Zu dem Bild schrieb sie: „Die Liebe einer Mutter ist ein besonderer Platz, an dem Kinder stets ein Zuhause haben. Das schönste was uns passieren konnte ist, das meine Tochter und ich endlich wieder vereint sind.“

Und weiter: „Die restliche Haftzeit verbringen wir nun gemeinsam in einem Mutter-Kind Gefängnis. Danke für eure Unterstützung und die Hammer Petition die ihr für Aaliyah & mich Esel gestartet habt, auch wenn sie nichts gebracht hat.“

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Galerie

Viele Projekte

Außerdem bedankt sich Ewa auch bei ihren Fans, die ihr trotz ihrer Haft treu zu Seite gestanden sind. Sie verspricht außerdem auch an neuer Musik und einem neuen Buch zu arbeiten.

Sie nutzt die Zeit im Gefängnis und schreibt: „Ich schreibe zur Zeit neue Texte und an meinem zweiten Buch, wenn wir raus sind, stehen viele große Projekte an, auf die ich mich wirklich freue!“

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Gute Führung

Auch ein Sprecher der JVA Willich bestätigte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Frau Mandala wurde am 20. Juli in die Mutter-Kind-Einrichtung verlegt, nachdem sie ab dem 4. Juni im offenen Vollzug untergebracht war. In dieser Zeit hat sie alle Rahmenbedingungen für eine Verlegung in die Mutter-Kind-Einrichtung erfüllt. Frau Mandala hat sich immer beanstandungsfrei aufgeführt. Sie hatte das Ziel, mit Ihrer Tochter gemeinsam in die Mutter-Kind-Einrichtung zu kommen.“