13.01.2020 09:49 Uhr

Schwesta Ewa hat ihre Haftstrafe angetreten – das passiert mit der Tochter

imago images / Jan Huebner

Nachdem Schwesta Ewa ihre Haftstrafe mehrmals aufschieben konnte, hat die Rapperin am 12. Januar ihre Zelle in der JVA Willich bezogen. Zuvor musste sich die gebürtige Polin allerdings von ihrer Tochter verabschieden, die sie in den voraussichtlich nächsten zweieinhalb Jahren nur noch selten sehen kann.

Vergangenen Sommer stellte die Künstlerin einen Antrag, ihre Freiheitsstrafe in einer Mutter-Kind-Einrichtung abzusitzen. Dieser wurde allerdings aufgrund der komplizierten Persönlichkeit der 35-Jährigen abgelehnt, die als gewaltbereit und immer noch manipulierbar gilt. Nicht umsonst wurde die „Schubse den Bullen“-Interpretin 2017 wegen 35- facher Körperverletzung, sexueller Verführung Minderjähriger und Steuerhinterziehung verurteilt.

Quelle: instagram.com

Auf den letzten Drücker

Am 12. Januar trat die ehemalige Prostituierte hinter die Gitter der Strafanstalt nahe Düsseldorf. Jedoch nicht ohne vorher nochmal für Aufsehen zu sorgen, denn die Musikerin tauchte auf den letzten Drücker in dem Knast auf. Erst 20:59 meldete sich Ewa bei den zuständigen Justiz-Beamten, ihre Frist wäre eine Minute später abgelaufen und der Nachtdienst hätte sie nicht mehr aufgenommen. Das berichtet die ‚Bild‘-Zeitung. Als Folge hätte die Rapperin eine Geldstrafe obendrauf zu befürchten gehabt.

Das hätte Schwesta Ewa wohl noch verkraften können.

Deutlich schwerer ist ihr aber der Abschied von ihrer einjährigen Tochter Aaliyah gefallen. Im kommenden halben Jahr darf die Skandalnudel ihr Kind insgesamt nur zwei Mal für jeweils zwei Stunden sehen. Während die Musikerin ihre Strafe verbüßt, lebt das Kind bei ihrer Familie.

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