Schwesta Ewa über ihre Tochter: „Sie schlägt mit dem Kopf gegen Wände“

imago images / Jan Huebner

04.02.2021 11:26 Uhr

Vor zwei Tagen verkündete Skandal-Rapperin Schwesta Ewa die frohe Botschaft: Sie durfte gemeinsam mit ihrer zweijährigen Tochter Aaliyah Jeyla den Knast verlassen.

Auf Instagram postete die Rapperin direkt ein Bild aus der Freiheit und jubelte: „Wir sind Freiiiii! Scheissssss mal auf mich bitte FREE AALIYAHHHHHH MEIN HERZ Wir sind Freiiiii Freiiiiiiii #danke #free“.

Seit Janaur 2020 im Gefängnis

Schwesta Ewa musste seit Januar 2020 eine zweieinhalbjährige Haftstrafe in der JVA Willich wegen mehrfacher Körperverletzung und Steuerhinterziehung absitzen. Acht Monate, die sie zuvor bereits in Untersuchungshaft saß, werden auf ihre Haftstrafe angerechnet. Nach rund einem halben Jahr durfte sie mit ihrer kleine Tochter Aaliyah Jeyla in einen Mutter-Kind-Knast umziehen, dass sie nun auch endlich verlassen durfte.

Doch auch wenn die beiden jetzt in Freiheit sind, die Zeit im Gefängnis hat seine Spuren hinterlassen, nicht nur bei der Rapperin selbst. Auch ihre Tochter hat daran zu knabbern.

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So geht es Aaliyah

Schwesta Ewa berichtete bereits, dass sie sich nach ihrem Gefängnisaufenthalt therapeutische Hilfe suchen wolle und auch ihre Tochter zeigt Verhaltensauffälligkeiten.

„Seit der Trennung von Vater und Mutter, die ja beide in Haft gekommen sind, schlägt sie mit dem Kopf gegen Wände, Beton oder Bett. Ich habe es leider in sechs Monaten Haft nicht geschafft, das wegzubekommen. Das ist leider der Schaden, den ein Kind erleidet, wenn man ein Kind von der Mutter trennt. Darum hatte ich ja die ganze Zeit gebeten, mich nicht von ihr zu trennen. Vier Monate geschlossener Vollzug war unnötig, ich hatte Angst, dass mein Kind irreparable Schäden bekommt. Genauso ist es nun leider gekommen“, so Ewa gegenüber der „Bild“-Zeitung.

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Pläne für die Zukunft

Die Rapperin sagt, dass sie ihre Lehre aus der Zeit im Gefängnis gezogen hat und in der Zukunft ein friedliches Leben leben wolle: „Man könnte mir hundert Jahre Bewährung geben, aber ich würde nie wieder Scheiße bauen. Denn für nichts lohnt es sich mehr, es zu riskieren, dass ich von meiner Tochter getrennt werde.“

(TT)