05.10.2020 11:59 Uhr

Shannen Dohertys Hund erschnupperte ihren Krebs

Shannen Dohertys Hund erschnupperte den Krebs. Die 49-Jährige kämpft bereits seit fünf Jahren gegen den Brustkrebs. Mittlerweile befindet sich die Krankheit im letzten Stadium. Und erkannt wurden die Tumore ausgerechnet von ihrem Hund Bowie!

imago images / Starface

So erklärte sie jetzt im Interview mit „Elle“, dass ihr Schäferhund immer wieder an derselben Stelle geschnuppert habe, bis dort ein Tumor erkannt wurde. Denn beim Sport habe sie im Rücken immer wieder starke Schmerzen verspürt.

Shannen Doherty schreibt schon Abschiedsbriefe

„Es war nicht nach dem Motto: Ich habe trainiert und es tut ein bisschen weh. Ich dachte mir: ‚Oh mein Gott, schmerzt das!’“ Bisher beschäftige sie sich aber noch nicht mit dem Tod: „Es fühlt sich an, als würde ich Schluss machen, aber ich will nicht Schluss machen.“

Schon kürzlich sagte sie: „Es ist, als ob man jemanden mit Krebs im vierten Stadium in den Ruhestand schicken möchte. Aber ich bin nicht bereit dafür. Ich habe noch viel Leben in mir.“ Trotzdem will sie Abschiedsbriefe schreiben: „Es gibt Dinge, die ich meiner Mutter noch sagen möchte. Ich will, dass mein Ehemann weiß, was er mir bedeutete.“

Sie spricht offen über ihre Gefühle

Ein Geheimnis um ihre Brustkrebserkrankung machte die schöne Schauspielerin nie. Ganz im Gegenteil: Regelmäßig gibt sie Updates auf ihren Social-Media-Kanälen und in einigen wenigen ausgewählten Interviews, zuletzt mit dem „Elle“-Magazin.

„Ich teile meine persönliche Reise mit ‚Elle‘ in der Hoffnung, mehr Aufmerksamkeit auf diese Krankheit zu lenken und weiterhin mit meiner Krebsfamilie in Kontakt zu bleiben“, erklärt sie nun anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober auch auf Instagram.

Shannen will anderen Mut machen

„Es geht nicht darum, ein Krieger oder ein Überlebender zu sein. Es geht darum, mit Krebs weiter zu leben und zu wachsen. Ich lasse mich weiterhin von den Geschichten inspirieren, die so viele von euch mit mir teilen. Ihr habt meine Bewunderung, Liebe und Unterstützung.“

Und weiter: „Ja, wir sind stark. Wir sind auch nur Menschen, die noch viel zu tun und zu erreichen haben….. und wir können es“, macht Doherty sich und den vielen anderen Betroffenen unter ihren Followern Mut.

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Die Auseinandersetzung mit dem Tod

Die Schauspielerin entwickelt derzeit eine Reihe von Projekten, darunter eine neue Fernsehshow und sucht Möglichkeiten, wie sie ihren Namen nutzen kann, um sich für andere Brustkrebspatientinnen einzusetzen.

Sie setzt sich aber auch mit ihrem möglichen Tod auseinander und will Abschiedsbriefe schreiben, wie sie im „Elle“-Interview erzählte. Auch an Abschiedsvideos habe sie gedacht, habe es aber noch nicht übers Herz gebracht, diese zu drehen. „Es fühlt sich so endgültig an.“ (Bang/KT/SpotOn)