Dienstag, 7. Januar 2020 18:29 Uhr

Sido und seine Sucht: Das droht ihm bald!

imago images / Future Image

Gerade offenbarte Sido, dass er seit 15 Jahren Nasenspray-süchtig ist! Nun plant der großartige Rapper von der Anhängigkeit loszukommen. Der Verzicht auf das Antischnupfenzeug wäre dem Berliner jedenfalls wärmstens zu empfehlen. Wie auch bei dem übermäßigen Konsum anderer Medikamente kann die dauerhafte Nutzung des Sprays nämlich schwere Folgebeschwerden verursachen.

Doch welche gesundheitlichen Konsequenzen hat der Künstler eigentlich zu befürchten, sollte er sich weiterhin in seine Nase sprühen? klatsch-tratsch.de hakte bei Dr. Murat Dagdelen, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie nach.

Quelle: instagram.com

„Die übermäßige Anwendung bewirkt eine Austrocknung der Schleimhaut mit Krusten- und Borkenbildung und kann – im äußersten Fall – auch zu einer Lochbildung in der Nasenscheidewand und den Schleimhäuten führen. Diese Löcher wirken sich negativ auf die allgemeine Gesundheit aus: Sie verursachen Atembeschwerden, Pfeifgeräusche oder erzeugen eine erhöhte Anfälligkeit für grippale Infekte“, gab der Mediziner zu bedenken.

120.000 Nasensprayabhängige in Deutschland

Allerdings betont er auch, dass Sido in Deutschland bei weitem nicht der Einzige ist, der nicht ohne Nasenspray kann: „In Deutschland werden offiziell etwa 120.000 Nasensprayabhängige verzeichnet, aber nur etwa 600 bis 800 Personen tragen Löcher in der Nasenscheidewand davon.“

Für alle Betroffenen und auch für den letztjährigen  „The Voice„-Juror hat der Arzt einen Tipp, wie es einem gelingt von dem Zwang loszukommen. „Im ersten Schritt können Abhängige damit starten, die Konzentration des abschwellenden Nasensprays zu verringern. Hierzu wird das Spray nach und nach mit einer Kochsalzlösung gestreckt – Betroffene sollten den Anteil der Lösung schrittweise erhöhen…“

Fachmann gibt Fans Entwarnung

Doch den besorgten Fans des 39-Jährigen gibt der Fachmann Entwarnung, denn der Künstler ist auf einem guten Weg. „Der Rapper Sido ist auf Nasenspray umgestiegen, das Meersalz anstatt Xylometazolin enthält – dieses ist bedenkenlos zu empfehlen. Außerdem verwendet er eine pflegende Nasensalbe gegen die aufkommende Trockenheit.“ Das gab der „Tausend Tattoos“-Interpret zumindest per Insta-Story bekannt. Bleibt zu hoffen, dass der Musik-Star in Zukunft auch ohne seine Droge auskommt.

Auch seine Ehe-Frau Charlotte Würdig äußerte sich jetzt öffentlich zu dem Laster ihres Mannes. „Ich glaube, das Wichtigste daran ist, dass er selbst begriffen hat, dass es ein Teufelszeug ist, wenn man es mehrmals täglich nimmt“, so die 41-Jährige gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung.  „Die Erkenntnis kam nicht von heute auf morgen“. Offensichtlich plant Sido seinen Ausstieg also schon länger.

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