02.07.2020 13:13 Uhr

Silvia Wollny: „Meine Kinder sind Flaschensammeln gegangen“

Silvia Wollny und ihre Familie gehören schon seit einigen Jahren fest zur deutschen TV-Landschaft und können von den Einnahmen leben. Das war aber nicht immer so, wie sich Silvia nun zurück erinnert.

imago images / Noah Wedel

Im Talk mit Moderatorin Vera Int-Veen für das Jobcenter Tempelhof/Schöneberg sprach Silvia Wollny auf Instagram ganz offen über Geldprobleme: „Ich erinner‘ mich zurück, vor paar Jahren als meine Trennung war und wir Drehstop hatten, weil die Kinder minderjährig waren, da durfte ich nicht drehen für einen geringen Zeitpunkt und da bin ich nicht zum Amt gegangen, aber ich bin zur Tafel gegangen.“

Quelle: instagram.com

Schamgefühle

Zum damaligen Zeitpunkt kannte man Familie Wollny schon aus dem TV und sie wurden erkannt, berichtet Silvia: „Da hab‘ ich gesagt, ‚Leute, wir machen zwar was fürs Fernsehen, aber es is‘ im Moment nix und wir haben Hunger.‘ Meine Kinder sind Flaschensammeln gegangen, in der Nachbarschaft sind wir die alten Leute da pflegen gegangen. So haben wir uns finanziert über Monate. Das Schamgefühl, gerade als Mutter, musst du beiseitelegen“.

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Für alle, die auch Geldsorgen haben, hat Silvia noch einen Tipp parat: „Geht Flaschen sammeln oder was auch immer. Verhungern wird in Deutschland keiner, dafür gibt’s die Tafel und kümmert euch um nen Job. Das is‘ das Beste, was euch passieren kann. Auch, wenn’s nur Dreimonats-Verträge sind. Aber die drei Monate halten euch – ich sag‘s jetzt mal in meinen Worten – am kacken. Leute, guckt, dass ihr gar nicht erst ohne Job dasteht. Ihr müsst Hilfe haben – Leute, die euch vermitteln. Wer arbeiten will, der findet was. [Sogar] ich hab‘ das geschafft – mit elf Köpfen!“

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