Sonntag, 12. Januar 2020 10:11 Uhr

Sylvie Meis: „Es war der einzige Weg, emotional zu überleben“

mago images / Future Image

Sylvie Meis spricht zehn Jahre später ausführlich über ihre Krankheit. Vor zehn Jahren wurde bei der 41-jährigen Moderatorin Brustkrebs diagnostiziert. Eine schwere Zeit, in der sich die Holländerin auch von ihren geliebten Haaren trennen musste und eine Glatze trug.

Im Interview mit ‘Bild’ erinnerte sie sich jetzt an die schwere Zeit: „Meine Haare sind während der Chemotherapie direkt ausgefallen. Ich musste schnell entscheiden, wie ich damit umgehe – auch wegen meiner TV-Jobs. Also bin ich in Madrid zu einem Friseur gegangen und habe sie mir abrasieren lassen, um ab dann eine Perücke zu tragen. Das war heftig.“

Schwere Zeit

Diesen Moment werde sie nicht vergessen, so Sylvie Meis weiter: „Ich bin alleine dorthin gefahren, wollte niemanden um mich herum haben, weil ich nicht wusste, was es mit mir macht. Im Salon gab es Spiegel mit Gardinen. Ich wollte nicht sehen, was passiert, also habe ich darum gebeten, sie abzuhängen. Erst als ich die Perücke aufhatte, habe ich mich getraut, mein Spiegelbild zu sehen.“

In den Spiegel habe sie ohne Perücke fast nie geschaut: „Ich hatte Angst. Es hat Monate gedauert, bis ich mich ohne Haare gesehen habe. Doch es war der einzige Weg, emotional zu überleben und mich nur auf meine Genesung zu konzentrieren.“ Noch einmal ihre Haare abzurasieren, kommt für die Mutter eines Sohnes nicht in Frage: „Vor der Chemo hätte ich das sicher gemacht. Heute wäre es zu traumatisierend.

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