Freitag, 24. Januar 2020 12:46 Uhr

Taylor Swift offenbart Essstörung

Foto: imago images / ZUMA Press

In Taylor Swifts neuer Netflix-Doku „Miss Americana“, die am Donnerstag beim renommierten „Sundance Film Festival“ im US-Bundesstaat Utah Premiere feierte, verriet die Sängerin, dass sie unter dem Druck der Öffentlichkeit litt und daraufhin eine Essstörung entwickelte.

In einem der überraschendsten Momente der Dokumentation sprach Taylor Swift mehrere Minuten über ein gestörtes Essverhalten, gegen das sie in der Vergangenheit kämpfen musste. Jeden Tag von Paparazzi fotografiert zu werden ist nach wie vor für die 30-Jährige mental nicht auszuhalten: „Es ist nicht gut für mich, jeden Tag Bilder von mir zu sehen“.

Paparazzi machten ihr das Leben schwer

Neben fiesen Kommentaren zu ihrem Körper führten auch Paparazzi Bilder dazu, dass Taylor Swift nicht mehr essen wollte: “ Es ist nicht oft passiert, aber ich bin keinesfalls stolz darauf“, äußerte sich die „Blank Space“-Interpretin aus dem Off des Films. Gleichzeitig wurde ein Bild von ihr gezeigt, wie sie aus einem Gebäude herauskommt und von einer Masse an Paparazzi erwartet wurde.

„Sie ist zu dünn, das stört mich“, lautete eine Bemerkung. Das wiederum störte dann auch die erfolgreiche Sängerin. Ein paar Mal habe der 1,78 m große Star Bilder von sich gesehen, “ auf denen mein Bauch zu dick war oder jemand meinte, dass ich schwanger wäre… und das löste bei mir aus, dass ich hungerte- nur um nichts zu essen“.

Quelle: instagram.com

Sie bestrafte sich

„Meine Beziehung zum Essen war dieselbe, wie in allen anderen Dingen in meinem Leben: Wenn ich auf die Schulter geklopft wurde, registrierte ich das als gut. Wenn ich eine Strafe bekommen habe, registrierte ich das als schlecht“, erzählte Taylor kürzlich dem Variety-Magazin. Die „You Need To Calm Down“-Sängerin ging mit sich selbst immer härter ins Gericht. Ihr Umfeld unterstützte diese Entwicklung. Bei Fotoshootings wurde die Blondine mit Komplimenten überschüttet, weil sie, im Gegensatz zu anderen, in Kleider reinpasste, ohne dass Änderungen vorgenommen werden mussten. Wenn die Popmusikerin andererseits auf Magazin-Cover für schwanger gehalten wurde , bestrafte sich die schöne Blonde.

Mittlerweile habe sich die 1,78m-große Taylor aber damit abgefunden, dass sie eine Größe 36 sei und nicht mehr eine Size Zero: „Jetzt merke ich, dass wenn man gut isst, mehr Energie hat, stärker wird und all die Shows machen kann ohne komplett entkräftet zu sein“. Mittlerweile weiß Swift um das Problem mit modernen Schönheitsidealen. “ Wenn du dünn genug bist, hast du nicht mehr den Arsch, den alle haben wollen“, sagte sie im Film. „Aber wenn du etwas mehr Gewicht hast um den Arsch zu haben, ist dein Bauch nicht flach genug. Es ist einfach verdammt unmöglich!“

Der 85-minütige Taylor-Swift-Dokumentationsfilm „Miss Americana“ wird ab dem 31. Januar 2020 auf Netflix verfügbar sein.

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