11.06.2020 11:30 Uhr

Tiffany Haddish musste mit ansehen, wie ihre Freunde getötet wurden

imago images / ZUMA Press

Tiffany Haddish musste als Teeanger dabei zusehen, wie ihre Freunde getötet wurden. Die „Girls Trip„-Darstellerin war bei der Gedenkfeier für George Floyd, der starb, nachdem ein Polizeibeamter fast neun Minuten auf seinem Hals kniete, anwesend.

Einer der Gründe, weshalb Tiffany die Trauerfeier in Minneapolis besuchen wollte, waren ihre eigenen Jugend-Erfahrungen. In der „Late Show with Seth Myers“ erzählte sie: „Ich wollte wirklich da sein, denn ich habe dabei zugesehen, wie meine Freunde von der Polizei abgeschlachtet wurden. Ich habe dabei zugesehen, wie Leute vor mir umgebracht wurden.“

Quelle: instagram.com

Mitgefühl mit den Hinterbliebenen

„Als 13-Jährige oder 14-Jährige gab es nichts, was ich tun konnte, ich konnte nur ‚Nein, mach das nicht!‘ schreien. Was bringt das schon? Deshalb wollte ich da sein, um die Familie zu unterstützen, denn ich weiß, wie sie sich fühlen.“

Die 40-Jährige hatte außerdem das Gefühl, dass sie auf der Feier auch ihren verstorbenen Freunden gedenken konnte. Im Interview erklärte sie weiter: „Da zu sein war so, als wäre ich für alle meine Freunde da, auf deren Beerdigungen ich war, all meine Freunde, die gestorben sind, all die Menschen, mit denen ich zur Schule gegangen bin und die gestorben sind, für all die die im Gefängnis sitzen, weil sie nichts anderes verbrochen habe als sich keinen guten Anwalt leisten zu können und denen Dinge vorgeworfen werden, die sie nicht getan haben.“ (Bang)

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