29.07.2020 09:44 Uhr

Toni Kraus plötzlich im Gesicht halbseitig gelähmt

Newcomer Toni Kraus wollte eigentlich gerade mit seiner Musik so richtig durchstarten. Jetzt wird er von einer halbseitigen Lähmung im Gesicht gebremst. Was ist nur passiert?

imago images / Future Image

Toni Kraus muss einen herben Rückschlag verkraften. Der 23-jährige Sänger und Sohn des ehemaligen Randfichten-Mitglieds Thomas Unger klagte vor wenigen Tagen über Ohrenschmerzen und ging zu einem Arzt. Von ihm bekam er Tropfen verschrieben.

Der Schockmoment

Doch anstatt Besserung bemerkte Kraus, der schon mit Helene Fischer auf Bühne stand, kurze Zeit später, dass er sein Gesicht nicht mehr bewegen kann. Bei Instagram in einem Video erzählt er: „Ich habe im Spiegel gesehen, dass ich nicht mehr lachen konnte, mein Mundwinkel hing nur noch herunter. Als ich versucht habe ein Schluck Wasser zu trinken, lief mir das Wasser wieder raus, weil ich meine rechte Lippenhälfte nicht mehr zusammen halten konnte.“

Kraus begab sich danach sofort in die Notaufnahme und dort wurde die schockierende Diagnose Facialisparese gestellt. Damit hatte der Newcomer absolut nicht gerechnet.

Was ist Facialisparese?

Eine Facialisparese ist eine halbseitige Gesichtslähmung, welche durch einen Virus ausgelöst wird. Eine Facialisparese entsteht durch eine Schädigung des Gesichtsnervs oder des Hirnareals, welches die Gesichtsmuskulatur steuert. Die Beschwerden können mit der Zeit verschwinden, aber auch dauerhaft bestehen bleiben.

Quelle: instagram.com

„Der Virus hindert den Nerv an seiner Arbeit und deswegen und so funktioniert nur 50 Prozent von meinem Gesicht“, berichtet Toni in dem Video. Er muss nun Medikamente nehmen: „Jetzt muss ich Medikamente nehmen und täglich Physiotherapie machen. Es ist nichts Schönes und sehr unangenehm.“

Bleibt er gelähmt?

Aber wie geht es für ihn nun weiter? „Es gibt relativ gute Heilungschancen“, erklärt Toni weiter und fährt fort: „Ich habe Physio angefangen und muss jeden Tag Übungen machen, sodass die Nerven immer wieder Signale bekommen und stimuliert werden.“

Diese Maßnahmen sind wichtig, um den Heilungsprozess voranzutreiben: „Wenn man rechtzeitig mit der Therapie und mit der Medikamenteneinnahme beginnt, dann stehen die Chancen wohl bei 90 Prozent, dass man früher oder später wieder zwei normale Gesichtshälften hat.“

Bis es soweit ist, sei es jedoch ein langer Weg, der „Wochen und Monate dauern kann“. Wir drücken ihm die Daumen!