25.07.2020 12:46 Uhr

Wiley: Antisemitische Tweets ziehen bittere Konsequenzen nach sich

Wileys antisemitische Tweets ziehen bittere Konsequenzen nach sich. Der "Grime"-Star sorgte kürzlich für Schlagzeilen, nachdem er jüdische Menschen mit dem Ku-Klux-Klan verglichen hatte.

Foto: Instagram

Nun hat sich sein Manager John Woolf zu den Skandal-Aussagen geäußert. „Wir bei ‚A-List Management‘ haben alle Verbindungen mit ihm gekappt. Es gibt keinen Platz in der Gesellschaft für Antisemitismus“, stellt Woolf, der selbst jüdisch ist, auf Twitter klar.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Must See Tv (@wiley__) am Jul 25, 2020 um 2:44 PDT

Er distanziert sich

Im Gespräch mit „MailOnline“ distanzierte er sich weiter von dem Rapper. „Um ganz klar zu sein: Ich unterstütze oder billige nicht, was Wiley heute online in irgendeiner Form gesagt hat. Ich bin ein stolzer jüdischer Mann und bin zutiefst geschockt und traurig von dem, was er gesagt hat“, erklärte er.

„Ich spreche mit Leitfiguren in meiner Gemeinschaft in Anbetracht der heutigen Tweets. Dieses Verhalten und diese hasserfüllte Rede ist für mich nicht akzeptabel.“ In dem fraglichen Twitter-Post hatte Wiley geschrieben: „Es gibt zwei Arten von Leuten, die niemand je wirklich herausfordern wollte: Juden und den Ku-Klux-Klan. Aber wenn du 20 Jahre im Business bist, fängst du an, den Grund zu verstehen…“

Wander er dafür in den Knast?

„Bauerntrottel sind der KKK und jüdische Leute sind das Gesetz.“ Auch die Organisation „Campaign Against Antisemitism“ zeigte sich alarmiert von den Aussagen des Musikers. Man habe die Angelegenheit bei der Polizei gemeldet, da Wiley zu „rassistischem Hass“ angestiftet habe, was eine „beachtliche Haftstrafe“ für den Briten nach sich ziehen könnte. (Bang)

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