24.07.2020 08:57 Uhr

Wotan Wilke Möhring: „Der Lockdown war eine intensive Zeit“

Wotan Wilke Möhring hat über seine Zeit in der Quarantäne gesprochen. Als Familienvater stellte der Lockdown für den Schauspieler eine ganz besonders große Herausforderung dar.

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„Mit drei Kindern den Alltag umzustellen ist deutlich schwieriger, als sich am Set nur auf sich selbst zu konzentrieren.“ Die Pandemie habe ihn völlig unvorbereitet getroffen, so der 53-Jährige im Interview mit „t-online.de“: „Lockdown, keine Schule, Homeschooling. Das waren Sachen, die bis heute zu spüren sind und die sehr intensiv waren, vor allem das Leben als Familie.“

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Er hat die Zeit genossen

So musste er zum Beispiel seinen Kindern erklären, warum sie keine anderen Kinder treffen durften. „Darauf konnten wir uns aber schnell einigen. Wir haben uns alle schon mal gewünscht, die Zeit anhalten zu können.“ Deshalb habe er versucht, mit seiner Familie „das Beste aus der Ausnahmesituation zu machen“.

Rückblickend empfand er die Zeit sogar als „geschenkte acht Wochen“, da er seine Kinder viel öfters gesehen hat als sonst: „Dass ich so viel frei hatte und nirgendwo hin musste, habe ich aufgesogen. Das war eine ganz tolle, intensive Zeit.“

Neue Serie behandelt ein ähnliches Thema

Trotzdem wisse er, dass er sich in einer privilegierten Position befinde: „Ich habe viel Platz und einen großen Garten. Aber wenn man das so sagen darf, war Corona für uns als Familie im Hinblick auf die Zeit ein Geschenk, das wir sehr genossen haben.“

Derzeit ist der Darsteller in der der achtteiligen Thrillerserie „Sløborn“ auf ZDFneo zu sehen. Die Serie dreht sich um die Bewohner der Nordsee-Insel Sløborn, die plötzlich von einer tödlichen Taubengrippe heimgesucht werden. Die Dreharbeiten fanden bereits vor der Corona-Pandemie statt. Wenn damals jemand geahnt hätte, dass die Handlung der Serie wenige Wochen später in einer ähnlichen Weise zur Realität wird. (Bang/KT)