22.02.2020 13:05 Uhr

Das wars: Harry und Meghan dürfen „Sussex Royal“ nicht benutzen

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Der royale Rückzug von Harry und Meghan nimmt allmählich Konturen an. Ab Frühjahr darf das Paar allerdings nicht mehr ihren Markennamen benutzen. Das hat Konsequenzen für die gemeinsame Organisation.

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) dürfen vom Frühjahr an ihren Markennamen „Sussex Royal“ nicht mehr benutzen. Das teilte ein Sprecher des Paares in London mit. Es ist ihnen auch nicht mehr gestattet, ihre neue gemeinnützige Organisation als „Sussex Royal Foundation“ zu bezeichnen.

Das Paar hatte im Januar angekündigt, sich von seinen royalen Aufgaben teils zurückzuziehen, mit Sohn Archie vorwiegend in Kanada zu leben und finanziell unabhängig zu werden. Später einigten sie sich mit dem Königshaus auf einen klaren Bruch. Demnach verzichtet das Paar auf die Anrede „Königliche Hoheit“ und nimmt keine offiziellen Aufgaben mehr für die Royals wahr. Der Markenname hätte ihnen bei neuen Einnahmequellen förderlich sein können.

Verbot kostet Millionen?

In einer Erklärung des Paares auf ihrer Website susssexroyal.com bestätigten beide die schmerzliche Entscheidung: „Während sich der Herzog und die Herzogin auf die Pläne zur Gründung einer neuen, gemeinnützigen Organisation konzentrieren, wurde angesichts der spezifischen Regeln der britischen Regierung für die Verwendung des Wortes ‚Royal‘ vereinbart, dass ihre gemeinnützige Organisation den Namen ‚Sussex Royal ‚oder eine andere Nennungen von ‚Royal‘ nicht verwenden wird.“

Das Verbot soll das Paar angeblich Millionen kosten. Die ‚Bild‘-Zeitung zitiert die britische Markenrechts-Anwältin Ceri Banes: „Ich halte eine Summe von bis zu einer Milliarde für realistisch.“ Das Paar habe sich „eine breite Palette an Fan-Produkten“ in insgesamt sechs Warengruppen schützen lassen. (dpa/KT)