Harry & Meghan wollen sich dem Hass nicht mehr aussetzen

Leni HübnerLeni Hübner | 01.12.2021, 18:06 Uhr
Harry & Meghan wollen sich dem Hass nicht mehr aussetzen
Harry & Meghan wollen sich dem Hass nicht mehr aussetzen

Foto: IMAGO/ ZUMA Wire

Die Sussexes kommen nicht zur Ruhe. Selbst wenn sie Gutes tun wollen, werden sie mit Hass überflutet. Nun ziehen Harry und Meghan die Reißleine.

Egal, was Prinz Harry und Herzogin Meghan anfassen, es wird kommentiert – und das nicht immer fair oder höflich. Wie krass das sein kann, bekommt nun sogar eine Fanseite zu spüren, die eigentlich nur die herzögliche Stiftung Archewell unterstützt. Längst geht es hier nicht mehr um die gute Sache, stattdessen müssen die Fans viel Zeit aufbringen, um die Kanäle sauber zu halten, in denen gegen das Herzogpaar gepöbelt wird.

Harry und Meghan: Flucht ins Private mißglückt

Persönlich haben Harry und Meghan so viel Hass in den wenig sozialen Medien abbekommen, dass sie Anfang dieses Jahres ihre eigenen Accounts gelöscht haben, um sich selbst zu schützen. Meghan sprach offen darüber, dass es sie mental fertigmache, wie dort über sie hergezogen wird. Gründe waren immer zu finden: ihre Rolle im Königshaus, ihr Auftreten, ihre teuren Kleider, ihre unbritische Art und ihre Vergangenheit.

Anscheinend haben die Internet-Trolle die letzten Monate nur darauf gewartet, dass die royalen US-Flüchtlinge wieder sozial medial aktiv werden, doch da die beiden straight bleiben, konzentrieren sich die Hetzer nun auf die Arbeit der Fans und die Archewell Stiftung. Dabei war es eine sinnvolle Idee, der Arbeit der gemeinnützigen Stiftung auf Insta Raum zu schenken, denn die sozialen Medien sind nun einmal die Kommunikationswege unserer Zeit und Charity lebt davon, bekannt zu sein und Projekte publik zu machen.

Ein Account für das Gute

„Dieser Account wimdet sich dem Guten, dem Service und der Liebe“, heißt es nun in der Aufforderung der Fan-Seite, den Hass abzubauen, der dort abgeladen wird. Zu viele Statements gegen Harry und Meghan, zu viele Beleidigungen und negative Botschaften machen das Projekt der Fans fast unmöglich. „Deshalb wird ab sofort jeder geblockt, der Beleidigungen postet“, heißt es da. Eine Wiedereinschreibung unter anderem Namen werde verhindert.

Zudem wird freundlichst darauf hingewiesen, dass es möglich ist, dem Account einfach nicht mehr zu folgen, wenn man sowieso kein Interesse an den Aktivitäten der Archewell Stiftung habe. Doch was so einfach klingt, wird vermutlich auf der anderen Seite der Front als Provokation verstanden. So funktioniert eben das Internet, wenn starke Emotionen das Denken verhindern.

" class="size-full wp-image-1140731

Foto: Instagram/ Archewell_hm

Harry und Meghan: Der Kampf geht weiter

Harry und Meghan selbst treten dieses Mal nicht in den Ring, sind aber sicher mehr als dankbar dafür, dass Fans den Trollen die Kommentarfunktion entziehen. Seit ihrer Hochzeit dienen die Sussexes den verschiedensten Fraktionen als Zielscheibe – für extreme Royalisten, eifersüchtige Familienmitgliedern, ehemalige Vertraute oder Journalisten und Gewohnheitsmotzer. Verdient haben sie das nicht und es ehrt sie, dass sie als Paar des öffentlichen Lebens ihre Arbeit für den guten Zweck nicht niederlegen.