Harry und Meghan: Spotify hat die Faxen dicke

Claudia HöchsmannClaudia Höchsmann | 25.01.2022, 20:23 Uhr
Harry und Meghan: Spotify hat die Faxen dicke
Harry und Meghan: Spotify hat die Faxen dicke

IMAGO / Pacific Press Agency

Meghan und Harry hatten mit Netflix und Spotify Großes vor und bis jetzt wenig geliefert. Spotify zieht nun Konsequenzen. 

Zugegeben, wir waren beeindruckt, als Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40) nach ihrem Rücktritt von den königlichen Pflichten Ende 2020 diese zwei Hammer-Deals verkündet haben: für den Streaming-Riesen Netflix sollte ihre Produktionsfirma „Archwell“, Serien, Dokus und Filme produzieren und mit dem Musik-Streaming Anbieter Spotify wollte das Paar mit Podcasts begeistern.

Harry und Meghan: Spotify hat die Faxen dicke
Meghan und Harry bei einem ihrer letzten Auftritte vor dem Megxit im Januar 2020

IMAGO / PA Images

Das Geld können Harry und Meghan gut gebrauchen

Für beide Deals sollte es auch ein beträchtliches Taschengeld geben: von Netflix rund 100 Millionen US-Dollar und von Spotify rund 23 Millionen US-Dollar.

Und dieses Geld können Harry (37) und Meghan (40) gut gebrauchen, denn sie müssen nicht nur ihr neues Luxusleben mit den zwei Kindern Archie (2) und Lilibet (7 Monate) in Kalifornien finanzieren, sondern können laut Angaben von Prinz Harry auch nicht mehr auf die finanzielle Unterstützung der Verwandten in England hoffen – was nicht wirklich verwunderlich ist, schließlich haben sie ja medienwirksam einen Schlussstrich unter dieses Kapitel gezogen.

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Und wie Sie sehen, sehen Sie nichts

So oder so, wir waren auf jeden Fall gespannt auf die Produktionen der Exil-Royals doch passiert ist bisher (fast) nichts. Bei Netflix warten wir seit über einem Jahr auf die versprochenen Inhalte, die nach den Worten des Paares „informieren und gleichzeitig Hoffnung geben sollen“ und auch bei Spotify ist nicht viel passiert. Das 35-minütige „Feiertags-Special“ im Dezember 2020 mit prominenten Freunden, wie Elton John (74) und James Corden (43) einmal ausgenommen.

Stattdessen hat das Paar seine Zeit letztes Jahr lieber für Anschuldigungen gegen die britische Königsfamilie genutzt – wie im Skandalinterview mit Oprah Winfrey – oder für bizarre Einlagen – wie Meghans Auftritt in der Show von Ellen DeGeneres.

Harry und Meghan: Spotify hat die Faxen dicke
Prinz Harry und Herzogin Meghan beim Interview mit Oprah Winfrey

IMAGO / ZUMA Wire

Spotify hat die Faxen dicke – Netflix auch?

Aus diesem Grund hat Spotify nun scheinbar die Faxen dicke und nimmt die Produktion der Podcasts selber in die Hand. Auf ihrer Webseite suchen sie deshalb nach Produzenten, die für Archwell Podcasts produzieren. Und das, obwohl Harry und Meghan letztes Jahr selbst die Podcast Produzentin Rebecca Sanaes als „Leiterin Audio“ für Archwell eingestellt hatten.

Ob die schon wieder das Handtuch geworfen hat, ist nicht bekannt, aber erfolgreich war die Zusammenarbeit offensichtlich nicht. Wir sind jetzt also gespannt, wann es dann also mit den Podcasts von Harry und Meghan endlich weitergeht und ob Netflix einen ähnlichen Weg einschlagen wird.

Interessieren würde es uns auch, auf wie viel Geld Harry und Meghan durch das Eingreifen von Spotify nun verzichten müssen. Eventuell ist das ja auch der Grund, warum das Paar seine 14,5 Millionen teure Luxusvilla in Montecito nun wieder verkaufen will.

Diese Netflix-Doku könnte zum Hit werden

Wohin das Paar ziehen will, ist nicht bekannt, aber falls sie die Schuhe wirklich enger schnüren und ihre Villa mit 16 Badezimmern gegen eine schnuckelige 4-Zimmer-Wohnung tauschen müssen, wäre das sicherlich ein toller Aufhänger für eine Netflix Doku: „Ohne Butler aber mit Einbauküche, mein neues Leben als Normalo-Prinz“. Wenn das keine Hoffnung gibt.