Hausmädchen von Prinz Andrew packt aus: Ist er ein Tyrann?

Sophia VölkelSophia Völkel | 22.01.2022, 21:47 Uhr
Hausmädchen von Prinz Andrew packt aus: So ein Tyrann ist er wirklich
Hausmädchen von Prinz Andrew packt aus: So ein Tyrann ist er wirklich

Foto: imago / I Images

Das königliche Dienstmädchen Charlotte Briggs packte jetzt darüber aus, wie schrecklich Prinz Andrew sich wirklich verhalten habe und was für ein grausamer Tyrann er gewesen sei. Unter anderem habe er nur lauthals gelacht, als sein damaliger Hund sie ins Bein biss.

Die damals 22-jährige Charlotte wurde 1996 von Andrews Norfolk-Terrier Bendicks angegriffen. Der bissche Vierbeiner (der übrigens nach der Lieblingsschokolade von Fergie benannt war) wurde nach dem Vorfall aus dem Buckingham Palace verbannt. Charlotte verriet, dass der Hund offenbar durch einen Staubsauger erschreckt worden war und daraufhin seine Wut an Charlotte ausließ. „Mein Bein hat geblutet und meine Strumpfhose war zerrissen“, so Briggs.

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Es kam nie eine Entschuldigung

Erst nach Ende ihrer Schicht wurde sie zur Tetanusimpfung zum Leibarzt des Herzogs geschickt. Charlotte sagte, ein Butler habe Andrew später von dem Angriff erzählt und „er hätte nur gelacht“. Sie fügte hinzu: „Selbst als ich hinkte und mein Bein lila war, entschuldigte er sich nie. Es sind diese kleinen Dinge, die viel über Menschen und ihren Charakter aussagen.“

Bendicks, der als „fieses kleines Schwein“ gebrandmarkt wurde, griff unter anderem auch einen Teppichleger und den Stallmeister des Herzogs an. Er starb im Jahr 2000 im Alter von 13 Jahren und wurde 2010 zu einem Motiv auf einer Fußmatte anlässlich Andrews 50. Geburtstag.


Heulkrampf während der Arbeit

Doch das sei bei Weitem nicht alles gewesen. Prinz Andrew soll Charlotte immer wieder schikaniert haben und sie dazu gebracht haben, zu weinen. Unter anderem soll der heute 61-Jährige ausgerastet sein, als er eine winzige Lücke in seinen Vorhängen entdeckte. Er soll das junge Dienstmädchen angebrüllt haben: „Kannst du verdammt noch mal nichts richtig machen?“ Immer wieder musste sie die Treppen hoch und runter laufen, um die schweren, meterlangen Vorhänge zu schließen.

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Die heute 47-Jährige sei damals in Tränen ausgebrochen und habe sich sogar hinter den Vorhängen versteckt, um dem schlecht gelaunten und tyrannischen Andrew zu entgehen. „Dieser Mann hat auf den Falklandinseln für sein Land gekämpft, konnte aber nicht aufstehen, um seine eigenen Vorhänge zu schließen.“ Charlotte erzählte auch, dass seine Kissen mit dem königlichen Wappen bestickt waren und genau in der Mitte seines Himmelbetts platziert sein mussten, während auch seine Pyjamas und Teddys sorgfältig ausgelegt wurden.

Den Job als Dienstmädchen habe übrigens niemand haben wollen – bis auf sie. Das hat sie wohl letztendlich bereut…