Körpersprache Experte: Prinz Andrew und Prinz Harry sind sich ähnlicher als alle dachten

Claudia HöchsmannClaudia Höchsmann | 18.01.2022, 18:24 Uhr
Körpersprache Experte sicher: Prinz Andrew und Prinz Harry sind sich ähnlicher als wir dachten
Körpersprache Experte sicher: Prinz Andrew und Prinz Harry sind sich ähnlicher als wir dachten

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Ein Unheil kommt selten allein - im Falle der britischen Königsfamilie sind es gleich zwei, in Form von Prinz Andrew und Prinz Harry. Ein Körpersprache-Experte erklärt nun, dass das kein Zufall ist.

Sie sind mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden, hatten Privilegien, von denen Milliarden Menschen auf der Welt nur träumen können und haben sich mit zahlreichen Skandalen dafür bedankt.

Körpersprache Experte sicher: Prinz Andrew und Prinz Harry sind sich ähnlicher als wir dachten
Die Skandal-Prinzen Andrew und Harry

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Ihre Entwicklung zum Skandal-Royal ist kein Zufall

Prinz Andrew (61) und Prinz Harry (37) haben mit ihrem Verhalten der britischen Königsfamilie einen enormen Image-Schaden beschert und dass gerade diese beiden zu wahren Skandal-Royals wurden, ist laut dem Körpersprache Experten José Enrique Rosas kein Zufall.

Beide Royals verbindet nämlich das Schicksal des ewigen Zweiten. Anders als ihre älteren Brüder – Prinz Charles (73) und Prinz William (39) – die als Thronfolger schon von Klein auf ganz andere Pflichten übernehmen mussten, fehlt Prinz Andrew und Prinz Harry schlicht und ergreifend der Sinn im Leben.

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Prinz Andrew galt früher als Lieblingssohn der Queen

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Schon in ihrer Jugend sorgen sie für Skandale

Und auch wenn Prinz Andrew ja nicht Zweit- sondern Drittgeborener ist – da gibt’s ja auch noch Prinzessin Anne – herrscht zwischen Brüdern nochmal eine ganz andere Rivalität. Doch in dem Fall ist es ein Kampf, den Andrew und Harry niemals gewinnen konnten, denn als Thronfolger haben Prinz Charles und Prinz William per Geburt schon mehr Bedeutung.

Und so haben beide Prinzen schon in ihrer Jugend für den ein oder anderen Skandal gesorgt – Prinz Harry zum Beispiel mit Nackt-Fotos in Las Vegas oder seinem Nazi-Kostüm bei einer Party und Prinz Andrew mit zahlreichen „unpassenden“ Freundinnen, wie zum Beispiel die Softpornodarstellerin Koo Stark.

Das Abdriften war vorprogrammiert

Den Sinn im Leben haben beide dann kurzfristig beim Militär gefunden. Und auch das ist nicht verwunderlich, denn dort waren sie nicht mehr der ewige Zweite, sondern einfach nur ein Soldat und konnten mit militärischen Leistungen für das Vaterland glänzen. Prinz Andrew hat unter anderem im Falkland-Krieg gedient und Prinz Harry in Afghanistan.

Nach Beendigung der militärischen Laufbahn war das Abdriften auf den falschen Weg dann auch quasi vorprogrammiert, denn da war es wieder, das Problem mit dem fehlenden Sinn. Laut dem Körpersprache-Experten ist bei Prinz Andrew und Prinz Harry dann noch ein zweiter Faktor ins Spiel gekommen: unbegrenzte Möglichkeiten.

Denn was passiert, wenn man sich um Geld keine Sorgen machen muss und man zudem ein gern gesehener Gast auf den Parties dieser Welt ist? Richtig, man ist genau dort. Und wo viel Licht, da auch viel Schatten, soll heißen, unter den Schönen und Reichen, die sich um Prinz Harry und Prinz Andrew getummelt haben, waren auch ein paar dubiose Gestalten. Wie zum Beispiel Jeffrey Epstein (†66) und Ghislaine Maxwell (60) sowie Meghan Markle (40).

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Die verurteilten Sexualstraftäter Ghislaine Maxwell und Jeffrey Epstein in Epsteins Privatjet

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Ist auch Prinz Andrew emotional unterentwickelt?

Und auch wenn man Meghan nicht unbedingt als kriminell bezeichnen kann – ihre Falschaussage im Prozess mit der Daily Mail einmal ausgenommen – hat sie Harrys Bruch mit der Königsfamilie doch gefördert und war an dem Skandalinterview mit Oprah Winfrey auch nicht gerade unbeteiligt.

Neben einem fehlenden Sinn im Leben und falschen Freunden trifft auf die Skandal-Prinzen auch noch ein weiterer Faktor zu: sie sind emotional unterentwickelt. Auch dieses Phänomen hat der Körpersprache-Experte schon einmal am Beispiel von Prinz Harry und Meghan erklärt. Menschen, die emotional unterentwickelt sind, verhalten sich nämlich nicht wie Erwachsene, sondern wie Kinder.

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Der Trailer zum Skandal-Interview: Harry und Meghan plaudern mit Oprah Winfrey aus dem royalen Nähkästchen

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Andrews Teddybären-Liebe ist ein Indiz

Als Beweis führt der Körpersprache-Experte das Oprah Interview an, in dem Harry und Meghan die britischen Royals wie trotzige Kinder öffentlich beschuldigt haben, ohne dass sich diese angemessen wehren konnten. Erwachsen sieht anders aus und was sich Harry und Meghan davon versprochen haben ist sowieso fraglich.

Auch bei Prinz Andrew zeigt sich immer deutlicher ein kindliches naives Verhalten – und das nicht erst, seitdem bekannt wurde, dass er mit bis zu 60 Kuscheltieren in seinem Bett schläft. Auch seine Verstrickung in den Epstein-Maxwell-Missbrauchs-Skandal und sein desaströses TV-Interview dazu, sind das Resultat eines ewigen rebellischen Kindes, das sich die Folgen seines Handelns nicht wirklich bewusst macht.

Wir dürfen gespannt sein, wie es mit den Skandal-Royals weitergeht. Ihre militärischen Titel mussten beide aufgrund der Skandale mittlerweile abgeben – ein Stich in die Kinderseele.