Dienstag, 21. Januar 2020 21:16 Uhr

Nach „Megxit“: Prinz Harry und Meghan wiedervereint in Kanada

Foto: imago images / PA Images

Nachdem Prinz Harry in London unter anderem an einem Afrika-Gipfel teilgenommen hat, stieg er in einen Flieger und verließ Großbritannien, um zu Meghan und Baby Archie nach Kanada zu gelangen.

Lächelnd stieg der ehemalige Skandalprinz, locker gekleidet in Jeans und mit Mütze, nach rund elfstündiger Reise aus dem Metallvogel – nun ist die kleine Familie wieder vereint.

Quelle: instagram.com

Britischen Medien zufolge ist der 35-jährige Rotschopf wieder nach Kanada zu seiner kleinen Familie geflogen – in einem Linienflieger. Mit einer Boing 747 der Fluggesellschaft „British Airways“ landete er auf dem Flughafen von Vancouver. Anschließend wurde er mit einem schwarzen Van zu einer kleineren Maschine der Billigfluggesellschaft „WestJet“ gebracht.

Diese brachte den angeblichen Lieblingsenkel von Queen Elizabeth II. binnen weiterer 30 Minuten Flug kam zu seinem endgültigen Ziel, dem „Victoria International Airport“. Von der aufregenden Reise des Prinzen berichtete unter anderem die britische Zeitung ‚Daily Mail‘.

Laut dem Boulevardblatt wurde der jüngere Bruder von Prinz William in einem silbernen SUV vom Flughafen zur Luxus-Villa „Mille Fleurs“ gefahren. Dort verbrachte die dreiköpfige Familie schon die Weihnachtsferien und soll dort auch vorerst wohnen.

Ganz normale Leute

Das schöne Anwesen liegt auf Vancouver Island, wo sich Herzogin Meghan bereits mit dem acht Monate alten Sohn der beiden, Archie Harrison Mountbatten-Windsor, aufhielt. Nun sind die drei nach dem Drama um den sogenannten „Megxit“ wieder vereint.

Zuvor wurde die ehemalige „Suits“-Darstellerin dort gesehen, wie sie vor der Ankunft ihres Ehegatten lächelnd in Leggins und Wanderschuhen einen Spaziergang in der kanadischen Natur machte. Mit Archie vor die Brust geschnallt und zwei Hunden an der Leine sah man davon Bilder und Videos beispielsweise bei der Boulevard-Zeitung ‚Sun‘ und anderen Blättern.

Das Herzogen Ehepaar von Sussex hatte kürzlich überraschen angekündigt, sich weitgehend von ihren royalen Pflichten zurückziehen zu wollen und abwechselnd in Kanada und Großbritannien zu leben. Die Queen reagierte verständnisvoll auf den Wunsch ihres Enkels, machte aber zugleich einen harten Schnitt: Teilzeit-Royals sollen die beiden nicht sein dürfen.

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Mehr Stress für William und Kate

Offizielle Aufgaben wird das Paar zukünftig nicht mehr für die 93-jährige übernehmen, dürfen sich nicht länger „königliche Hoheit“ nennen und müssen das Geld für die Renovierung ihres Wohnsitzes zurückzahlen. Diese gemeinschaftlich in einer kürzlich stattgefundenen Konferenz beschloßenen Maßnahmen sollen im Frühling in Kraft treten. Seine Schirmherrschaften behält der jüngste Sohn von Prinz Charles und Lady Diana jedoch trotz des „Megxit“ weiterhin.

Für seinen 37-jährigen Bruder und dessen Frau Herzogin Kate dürfte der royale Ausstieg zu einem weitaus volleren Terminkalender führen. Am Dienstag wollte William – neben anderen Verpflichtungen – auch eine Rede vor Tierschützern in London halten. Auch die 37-jährige könnte noch mehr eingespannt werden: Sie gilt als absolut loyales Mitglied der Familie, auf die sich vor allem die Queen verlassen kann. (dpa/KT)

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