Nazi-Duo droht Sohn von Meghan Markle mit Gewalt

Tony PolandTony Poland | 08.06.2022, 21:39 Uhr
Baby Archie mit seinen Eltern Prinz Harry und Meghan Markle
Baby Archie mit seinen Eltern Prinz Harry und Meghan Markle

Foto: IMAGO / i Images

Seit drei Jahren ist Archie neben seiner kleinen Schwester Lilibet der ganze Stolz von Prinz Harry und Meghan Markle. Jetzt wurde der kleine Mann zum Opfer von widerlichen Rassisten.

Bereits im Juli 2016 gaben Prinz Harry (37) und Meghan Markle (40) ihre Beziehung bekannt, zwei Jahre später folgte die königliche Hochzeit auf Schloss Windsor. Bereits zu Beginn der Liebe wurde die Herzogin von Sussex aufgrund ihrer afroamerikanischen Wurzeln rassistisch beleidigt.

Jetzt wurde auch Royals-Spross Archie (3) zur Zielscheibe von Fremdenfeindlichkeit. In einem Podcast wurde dem gemeinsamen Sohn von Harry und Meghan sogar der Tod gewünscht. Ein Gerichtsprozess läuft bereits.

Rassisten wollen Archie „einschläfern“

Der Nazi-Podcast „Black Wolf Radio“ versucht seine rechtsextreme Gesinnung gar nicht erst zu verbergen. Nun war die königliche Familie um Prinz Harry und Meghan Markle samt Baby Archie an der Reihe.

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Christopher Gibbons, einer der zwei Rassisten hinter dem Podcast, zog über den Dreijährigen aufs Übelste her. „Weil er gemischtrassig ist. Er ist eine Abscheulichkeit, die eingeschläfert werden sollte“, zitiert ihn die britische „Sun“. Zum Glück ist Archie noch zu jung, um zu verstehen, was ihm da an den Kopf geworfen wurde.




Nazi-Duo hetzt gegen Prinz Harry

Mit diesen widerwärtigen Aussagen war jedoch leider noch lange nicht Schluss. Kollege Tyrone Patten-Walsh nahm den Vater von Archie, Prinz Harry, zur Zielscheibe. Wegen seiner Heirat mit Meghan Markle gehöre er „strafrechtlich verfolgt und gerichtlich wegen Hochverrats getötet.“

Nicht das erste Mal, dass das Rassisten-Duo für Widerlichkeiten dieser Art sorgte. Den Amoklauf von Brenton Tarrant 2019 in zwei neuseeländischen Moscheen mit 51 Todesopfern verherrlichten sie, die Opfer des Selbstmordanschlags von Manchester (22 Tote) vor fünf Jahren bezeichnete das kranke Gespann als „Schlampen“.

Außerdem sollen sie zwischen März 2019 und Februar 2020 in ihrem rechten Podcast zu rechtsextremen Terrorakten aufgerufen haben.

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Der Prozess läuft

Inzwischen finden sich Christopher Gibbons und Tyrone Patten-Walsh vor Gericht wieder. „Beide Männer sind engagierte und unapologetische weiße Rassisten, die rechtsextreme Ansichten vertrete“, stellte Staatsanwältin Anne Whyte QC vor dem Kingston Crown Court fest.

„Sie dachten, wenn sie das Format einer Radiosendung nutzen würden, könnten sie ihr Vorhaben als legitime Ausübung ihrer Redefreiheit ausgeben.“ Beide Angeklagte bestritten allerdings die Vorwürfe. Das abschließende Urteil gegen die zwei Hetzer steht noch aus.