Montag, 21. Oktober 2019 12:00 Uhr

Prinz Harry über die Spannungen mit seinem Bruder William

imago images / PA Images

Über ein Zerwürfnis zwischen Prinz Harry und seinem Bruder William munkelt die britische Boulevardpresse schon länger. Jetzt bezieht Harry erstmals offen Stellung zu den Gerüchten.

Erstmals hat der britische Prinz Harry nach monatelangen Medienspekulationen Spannungen in seinem Verhältnis zu seinem Bruder William (37) eingeräumt. „Wir sind derzeit sicherlich auf unterschiedlichen Pfaden“, sagte der 35-Jährige dem britischen Sender ITV in einem am Sonntagabend ausgestrahlten Dokumentarfilm. Aber er werde immer für William da sein – und umgekehrt.

„Wir werden immer Brüder sein“

Die Gründe für die Spannungen sieht Harry in seiner Rolle als Prinz und als Mitglied der königlichen Familie sowie in dem Druck, unter dem seine Familie stehe: „Es passieren unweigerlich Dinge, aber wir sind Brüder. Wir werden immer Brüder sein.“ In der britischen Boulevardpresse kursieren seit Monaten Gerüchte über Unstimmigkeiten zwischen den Ehefrauen der beiden Prinzen, Kate (37) und Meghan (38). Diese sollen angeblich auch die Brüder entzweien.

Zunächst zogen Prinz Harry und Herzogin Meghan im Frühjahr aus dem Kensington-Palast in London, auf dessen Grundstück sie mit William und Kate gelebt hatten. Sie wohnen seither in der Nähe von Königin Elizabeth II. (93) in Windsor. Im Juni kündigten der Herzog und die Herzogin von Sussex – so ihr offiziellen Titel – an, sie wollten ihre eigene Stiftung gründen – und somit ihr soziales Engagement stärker von William und Kate trennen.

Sie sehen sich nicht mehr oft

„Wir sehen uns nicht mehr so oft wie früher, da wir so beschäftigt sind“, sagte Prinz Harry über sein Verhältnis zu seinem Bruder. „Aber ich liebe ihn sehr, und der Großteil der (Spekulationen) ist aus dem Nichts entstanden.“ Als Brüder habe man gute und schlechte Tage.

Harry war im September mit Meghan und ihrem ersten Kind Archie in Südafrika zu Besuch. Allein reiste er nach Angola, Botsuana und Malawi weiter. Er selbst war im südlichen Afrika in diversen Umwelt- und Tierschutzprojekten aktiv und nennt die Region seine zweite Heimat. Der Dokumentarfilm des Senders ITV „Harry & Meghan: An African Journey“ (Harry & Meghan: Eine afrikanische Reise) wurde am Sonntagabend ausgestrahlt. (dpa/KT)

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