Prinz William: Darum startet er nun eine Sympathie-Kampagne

Claudia HöchsmannClaudia Höchsmann | 07.12.2021, 22:30 Uhr
Prinz William: Darum startet er nun eine Sympathie-Kampagne
Prinz William: Darum startet er nun eine Sympathie-Kampagne

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Duett mit Taylor Swift, herzerwärmende Erinnerungen an Mutter Diana und süße Streitigkeiten der Kids: Prinz William plaudert neuerdings aus dem Nähkästchen - der Grund dafür ist mal wieder der Bruder.

Prinz William (39) war bis jetzt eigentlich nicht dafür bekannt, dass er fröhlich aus dem Familien-Nähkästchen geplaudert hat. Schon gar nicht mit Journalisten.

Seit dem tragischen Unfalltod seiner Mutter Lady Di (†36) hat er die Medien eher gemieden und hält auch seine drei Kinder so gut es geht aus der Öffentlichkeit raus.

Prinz William: Darum startet er nun eine Sympathie-Kampagne
Da schien die Welt noch in Ordnung

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Prinz William gibt Einblicke in sein Seelenleben

Das hat sich nun geändert. In einem Interview für den Apple Music Podcast „Time to Walk“ gibt Prinz William (39) nun ein ca. 40 minütiges, sehr persönliches Interview. Der offizielle Grund: er möchte auf mentale Gesundheit aufmerksam machen, denn in seiner Zeit als Hubschrauberpilot für den Rettungsdienst hat er viele Schicksale erlebt, die ihn stark mitgenommen haben.

Den tragischen Unfalltod seiner Mutter erwähnt er dabei jedoch nicht. Auch wenn ihn dieses Schicksal sicherlich noch viel stärker mitgenommen hat.

Als Gegenleistung für seinen Auftritt, spendet Apple jeweils einen fünfstelligen Betrag an drei Wohltätigkeitsorganisationen, die sich alle für psychische Gesundheit einsetzen.

Der Sympathie-Kampf der Prinzen-Brüder

So weit so gut. Viel interessanter finden wir aber den anderen Teil des Interviews. Hier erzählt Prinz William nämlich herzergreifende Geschichten von seiner Mutter, die mit ihren Jungs auf Autofahrten gerne mal lautstark „Simply the Best“ von Tina Turner gesungen hat. Von seinen Kindern, die ebenfalls musikverliebt sind und gerne mal zu „Waka Waka“ von Shakira abtanzen. Oder von seinem Karaoke-Auftritt mit Taylor Swift und Jon Bon Jovi, der ihm nach wie vor peinlich ist.

Warum er das alles erzählt? Prinz William hat den Sympathie-Kampf mit Bruder Prinz Harry (37) aufgenommen. Dieser versucht ja nun schon seit einiger Zeit mit Ehefrau Meghan die Öffentlichkeit für Team Megxit zu begeistern. Schlecht weg kamen dabei immer die Verwandten in England.

Spätestens seit der BBC-Dokumentation „The Princes and the Press“, in der Prinz William und Prinz Harry unterstellt wird, böse Gerüchte über den jeweils anderen gestreut zu haben, war wohl für William die Zeit gekommen, in die Offensive zu gehen.

Prinz Harrys Reaktion lässt nicht lange warten

Als Mitglied der Königsfamilie kann und darf man dann jedoch kein Interview bei Oprah Winfrey geben, sondern macht es mit mehr Stil. Deshalb also das Podcast-Interview, verpackt als gemeinnützige Aktion für mentale Gesundheit.

Da eine Antwort von Prinz Harry meistens nie lange auf sich warten lässt – man erinnert sich an die Pressemitteilung seiner Organisation Archwell, die nun klimaneutral werfen will, kurz nachdem Prinz William den Klima-Preis „Earthshot“ vergeben hatte – dürfen wir gespannt sein, was als nächstes passiert. Der Sympathie-Kampf ist noch lange nicht zu Ende..